
Gestern trafen sich im Berliner Schauspielhaus das „Orchester of the Americas“ und das „Pendrecki Youth Orchestra“ unter dem gemeinsamen Dirigat von Carlos Miguel Prieto vor fast ausverkauftem Haus zum gemeinsamen Musizieren. Schon vor dem Konzert wurden gemeinsame Fotos auf dem Gendaremmarkt gemacht.
Die jungen Frauen und Männer stammten aus nahezu allen Teilen der Erde. Das versprach ein musikalisches Feuerwerk. Das zündete im ersten Teil mit Krzysztof Pendreckis "Ciaccona in memoria Giovanni Paolo II" und Johannes Brahms „Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90“ nicht wirklich. In der Pause meinte eine Konzertbesucherin zu dem gehörten nur „Na ja“. Ich glaube, die dritte Brahms-Symphonie noch nie so langsam gespielt gehört zu haben.
Dann der zweite Teil. Dirigent und Orchester waren bei „La noche de los Mayas“ von dem mir völlig unbekannten Silvestre Revueltas wie ausgewechselt. Lateinamerikanische Lebensfreude pur auf der Bühne übertrug sich sehr schnell auf das wieder hell wache Publikum. Das feierte dann auch die Deutsche Erstaufführung von „Antrópolis“ aus der Feder von Gabriela Ortiz mit stehenden Ovationen. Dafür bedankten sich die beiden Orchester mit einer hinreißenden Zugabe.
Ob es bei meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt auch eine Zugabe gibt?
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Klara, Philomena, Donald
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Foto: eigen
Morgengruß von Helmut Harff: Erst na ja, dann grenzenloser Jubel
… bei Young Euro Classic in Berlin
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