
Auch wenn der Herbst vor der Türe steht, sind wir doch nicht vor Hitzewellen sicher. Aktuell hatten wir im Sommer Hitzeperioden mit häufigen Extremtemperaturen weit über 35 Grad, der Höchstwert wurde am 27. Juni 2026 mit 41,8 Grad gemessen.
Besonders alarmierend ist in diesem Zusammenhang die Zahl von rund 12.000 Hitzetoten allein in diesem Jahr laut Robert-Koch-Institut. Umso wichtiger sind effektive Maßnah- men für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zum Schutz vor vermeidbaren Ri- siken durch Hitze.
Sehr hohe Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr, die auch jetzt noch kommen können, sind eine Herausforderung besonders für ältere Menschen und diejenigen, die bereits wegen Herz-Kreis- lauf-Erkrankungen wie einer Herzschwäche, einer koronaren Herzkrankheit (KHK), Niereninsuffizi- enz oder wegen Blutdruckproblemen in Behandlung sind. Betroffene sollten deshalb Warnzeichen für Komplikationen kennen, um durch Vorsichtsmaßnahmen früh gegenzusteuern. Die Deutsche Herzstiftung informiert auf ihrer Internetseite unter anderem über wichtige Warnzei- chen und wie Betroffene Trinkmenge, Blutdruck, Puls und Medikamente im Blick behalten. Beson- dere Aufmerksamkeit brauchen bei Hitze Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreis- lauf-Erkrankungen, aber auch Menschen, die allein leben, bettlägerig sind oder sich bei großer Hitze nicht gut selbst versorgen können. „Wer dement oder stark pflegebedürftig ist, kann oft nicht selb- ständig ausreichend trinken, er kann kühlere Räume nicht allein aufsuchen oder rechtzeitig Hilfe holen.
Angehörige sollten ihnen deshalb in Hitzeperioden besondere Aufmerksamkeit schenken und sich in kürzeren Zeitabständen nach ihrem Wohlbefinden erkundigen“, rät man bei der Deutschen Herzstif- tung. „Wenn Betroffene ungewöhnlich schläfrig, verwirrt, schwach oder kaum ansprechbar wirken, sollte medizinische Hilfe geholt werden.“
Zusatzbelastung durch Hitze: Warnzeichen erkennen!
Besteht schon eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, kann die Wärme vom Kreislauf nur unter erheblicher Anstrengung aus dem Körper transportiert werden und das Herz muss schneller und kräftiger schla- gen, um Gehirn, Nieren, Muskeln und andere Organe ausreichend mit Blut zu versorgen. Wichtige Vorsichtsmaßnahmen sind neben einer kühleren Umgebung insbesondere das Anpassen der Trink- menge und das Achten auf den Elektrolyte-Haushalt. Achtung: Bei starken Beschwerden wie Brust- schmerz, schwerer Atemnot, Ohnmacht, Lähmungen, Sprachstörungen oder Bewusstseinsstörun- gen sofort den Notruf 112 wählen!
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Die aktuellen Gesundheitsnachrichten vom 25. September 2026 mit Michael Weyland
Thema heute: So schützen sich Herzkranke vor Hitze
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