SKULPTUR: DIE SÜSSE SEITE DES LE CHAMBARD

In der Chocolaterie SKULPTUR übersetzen Starkoch Olivier Nasti und Jordan Gasco Landschaft, Handwerk und kulinarische Traditionen des Elsass



Mit SKULPTUR, der Chocolaterie des Le Chambard, haben der Zwei-Sterne-Koch Olivier Nasti und Chefkonditor Jordan Gasco einen Ort geschaffen, an dem Schokolade zum Erlebnis und Ausdruck einer ganzen Region wird. Sie greifen Aromen, Formen und Erinnerungen aus dem Elsass auf und übersetzen sie in zeitgemäße Kreationen, die bewusst über die klassische Vorstellung von Pralinen und Tafelschokolade hinausgehen.

SKULPTUR entstand aus dem kreativen Austausch zweier Generationen: Olivier Nasti, dessen Restaurant La Table d’Olivier Nasti mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet ist, wollte das gastronomische Universum des Le Chambard erweitern und zugleich dem handwerklichen Können seines Teams Raum geben. Nach der Eröffnung der Boulangerie Levain war die Chocolaterie der nächste Schritt.

An seiner Seite steht Jordan Gasco, Chocolatier und Vertreter einer neuen Generation der Pâtisserie. Er verbindet technisches Können mit einem spielerischen Umgang mit Aromen und Formen. Gemeinsam mit Olivier Nasti entwickelte er SKULPTUR als süßes Gegenstück zu dessen Küche. Jede Form wird eigens entworfen, geformt und maßgefertigt. So entsteht eine Chocolaterie, die weniger wie ein klassisches Schokoladengeschäft und mehr wie ein Atelier für essbare Kunst wirkt.

Schokoladenkreationen im Rhythmus der Natur

Die Idee hinter SKULPTUR folgt einer Haltung, die auch Nastis Küche prägt: der Natur zuzuhören, ihrem Rhythmus zu folgen und das Elsass durch seine Aromen erlebbar zu machen. So verändert sich das Sortiment mit den Jahreszeiten, und wechselnde Kreationen schaffen Raum für Neues.

In der Rue du Tir in Kaysersberg, direkt gegenüber dem Le Chambard, öffnet sich das Atelier dem Dorf und seinen Besuchern. Neben klassischen Schokoladenprodukten finden sich dort ungewöhnliche Kombinationen, die lokale Traditionen mit internationalen Einflüssen verbinden. Geräuchertes Tannenholz trifft auf Kakao, Honig aus den hauseigenen Bienenstöcken wird zu Pralinés verarbeitet und elsässische Klassiker wie der Gugelhupf erhalten eine völlig neue Form.

Gugelhupf und Manala werden zur Schokoladenkunst


Besonders augenzwinkernd wird die Verbindung zum Elsass dort, wo SKULPTUR mit seinen bekanntesten kulinarischen Formen spielt: gleich sechs Versionen des Gugelhupfs greifen den Klassiker der Region auf und übertragen ihn in die Welt der Chocolaterie.

Im Herbst rückt eine weitere elsässische Tradition in den Mittelpunkt: die Manalas. Die kleinen Hefemännchen gehören traditionell zur winterlichen Backkultur der Region und werden bei SKULPTUR als Schokoladenfiguren neu gedacht. Zwei Signaturkreationen verbinden dabei unter anderem Vanille Marshmallow, Karamell und Haselnuss Gianduja. Auch die heiße Schokolade der Manalas greift diese Erinnerung auf. Cremig und vollmundig verbindet sie Schokolade mit warmen Aromen und erinnert an elsässische Traditionen.

Auch bei Ganaches und Pralinés spielt die Natur eine zentrale Rolle. Je nach Jahreszeit kommen geräuchertes Tannenholz oder Honig aus den hauseigenen Bienenstöcken zum Einsatz. Im Sortiment stehen ebenfalls Tablettes und Dragées, unter anderem mit karamellisierten Mandeln oder Trauben aus Gewürztraminer, sowie Fruchtgelees und Brotaufstriche oder Spritzgebäck, Mendiants und Orangettes.

Ein Atelier für die süße Seite des Le Chambard


Der kreative Dialog zwischen Nasti und Gasco geht inzwischen über die Chocolaterie SKULPTUR hinaus. Zwei Jahre nach der Eröffnung wurde der Salon de Thé des Chambard eröffnet und erweiterte damit das süße Universum des Hauses um einen weiteren Ort für Genuss und Begegnung.

Mit SKULPTUR zeigen Olivier Nasti und Jordan Gasco, dass Schokolade weit mehr erzählen kann als Kakao und Süße. Ihre Kreationen handeln von der Umgebung und wechselnden Jahreszeiten, von vertrauten Formen und regionalen Erinnerungen und von einem Elsass, das sich schmecken lässt.

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