
Vor wenigen Tagen luden zahlreiche PR-Agenturen wie immer zweimal im Jahr zu den Pressdays ein. Da wird auch die Mode der von ihnen betreuten Marken präsentiert. Dieses Mal war es also die Mode, die wir im kommenden Frühjahr tragen, tragen sollen.
Ich habe da zwei gute Meldungen. Die eine wird alle erfreuen, die sich vor farbiger Kleidung wie der Teufel vor dem Weihwasser fürchten. Bis auf ganz wenige Teile war das Mode für die grauen Männer, wie wir sie aus Michael Endes „Momo“ kennen. Freuen werden sich auch all jene, die nichts wegwerfen können, ihre Sachen aus den 1970er Jahren mottensicher aufbewahrt haben. Stimmt der Bauchumfang noch, kann der Mode-Messi völlig kostenlos hochmodisch durch das Jahr 2027 wandeln. Wenn das nicht nachhaltig ist.
Was ich allerdings nicht verstehe, warum man mit viel Akribie genau solche Mode „nachbaut“, die sich zumindest teilweise auch noch so kratzig anfühlt. Fällt den Designern wirklich gar nichts mehr neues ein? Nur gut, dass es so unzählige Modelabels gibt oder man sich seine Sachen schneidern lassen kann. Auch das ist nachhaltig.
Vintage zu meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt? Eigentlich schon, denn auch in den 1970er Jahren gab es Butter, Wurst, Käse und Marmelade.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Rudolf, Marie-Louise, Adelheid
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Sie kommt, die Vintagemode
Den Eindruck musste ich gestern bekommen…
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