
In vielen EU-Ländern, denen man wohl nachsagen kann, dass sie mehr oder weniger demokratisch sind, steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Kritik. Die bezieht sich auf die Kosten und auch auf die Programmgestaltung.
Mich wundert das nicht. Man stelle sich vor – ich denke an die ARD – ein Betrieb hat diverse Zweigstellen und muss sparen. Das ist eigentlich immer so. Also legt man die Verwaltungen so weit es geht zusammen. Man konzentriert sich auch sehr gerne auf das Kerngeschäft. Was das Kerngeschäft ist, steht im Medienstaatsvertrag (MStV) in § 26. Da heißt es unter anderem „Hauptzweck: Freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung zu fördern und die demokratischen, sozialen sowie kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen“. Weiter heißt es „Inhaltliche Säulen: Angebote zu Kultur, Bildung, Information, Beratung, profilgerechter Unterhaltung und Partizipation“.
Steht da etwas von Millionen für Fußball und Co., von teuren anderen Filmen, von Tatort? Wie wäre es mit Berichten aus den Parlamenten von Bund, Land und vielen anderen? Wie wäre es mit Lifeberichterstatungen von all den Olympischen Sportarten, die maximal alle vier Jahre eine Rolle spielen? Die wollen bestimmt nicht viel Geld für die Übertragungen und viele Kinder wollen sicherlich bald Bogenschießen oder Hochsprung machen. Das alles macht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk viel wichtiger, aber deutlich preiswerter.
Preiswert ist mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt, weil selbst gemacht.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Sabina, Wolfhard, Christa, Stefan
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk
… vielfach unter Druck
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