
Gestern sah ich die ersten Weihnachtsbäume, die auf Käufer warten. Jetzt schon, die haben doch Weihnachten gar keine Nadeln mehr. Daneben standen Weihnachtsbäume, die nicht nadeln werden, solche mit Wurzelballen im Topf.
Gut, die sind nicht raumhoch, aber sie nadeln eben nicht, man muss sie nicht aufstellen und bis so ein frischer Baum brennt, dauert es viel länger, als bei einem geschlagenen Baum. Soweit so gut, doch so ein Baum mit Wurzeln hat noch einen weiteren, einen von mir bisher nicht beachteten Vorteil: Sie können helfen, den Klimawandel zu bremsen – wenn viele mitmachen.
Wie das? Ganz einfach! Man kauft einen Weihnachtsbaum im Topf, erfreut sich an ihm und wirft in anschließend nicht weg, sondern pflanzt ihn wieder aus. Wenn man das nicht im eigenen Garten kann, sollte man sich erkundigen, wo die Gemeinde solche Bäume gerne sehen würde. Vielleicht haben auch Unternehmen oder Vereine Interesse an einer Neuanpflanzung.
Da es die getopften Weihnachtsbäume in verschiedenen Größen gibt, eignen sich die für Büros genau wie für Kinderzimmer. Wenn nun sagen wir mal eine Millionen solcher Bäume gekauft und anschließend in die Freiheit entlassen werden und davon 800.000 wirklich anwachsen, so filtern die ab sofort viele Schadstoffe aus der Luft.
Ich habe jetzt Lust auf mein umweltfreundliches Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Engelbert, Carina, Willibr., Tina
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Klimaretter Weihnachtsbaum
… klingt eher unwahrscheinlich
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