HANS HARTUNG UND DIE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE FREUNDSCHAFT

... im SIlberwarenmuseum Schwäbisch Gmünd



Die Feierlichkeiten zu gleich zwei Jubiläen – 50 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Schwäbisch Gmünd und Antibes sowie 150 Jahre Museum – werden mit einer Ausstellung im Prediger zu dem bedeutenden deutsch-französischen Künstler Hans Hartung begangen. 


Geboren in Leipzig, ging der Künstler Ende der 1920er Jahre nach Paris. Dass der Abschied von Deutschland für immer sein würde, wurde nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schnell klar und im Zweiten Weltkrieg kämpfte Hartung sogar in der französischen Fremdenlegion gegen Deutschland.

Obwohl er dabei ein Bein verlor, waren Hartung und seine Kunst, die Traumata spüren lässt, nach dem Krieg ein wichtiges Element in der Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland über die Kultur. Eine entscheidende Rolle spielte dabei das Stuttgarter Sammlerehepaar Domnick, das Hartung in Paris für sich entdeckte und 1948 die französische abstrakte Malerei in Deutschland durch eine Wanderausstellung bekannt machte. Die Ausstellung in der Galerie im Prediger bringt erstmals Gemälde und Zeichnungen aus der Sammlung Domnick, Nürtingen, mit korrespondierenden Werken aus der Fondation Hartung-Bergman in Antibes zusammen und umfasst außerdem noch nie zuvor ausgestellte Arbeiten.

Schirmherrschaft: Generalkonsul Gaël de Maisonneuve

SIlberwarenmuseum Schwäbisch Gmünd

Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd
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Bild: Hans Hartung, T1949-2, 1949. © Sammlung Domnick, Nürtingen

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