
Seit es die ersten frei gewählten Gemeinevertretungen im Osten gibt, besuche ich die öffentlichen Sitzungen, erst in Berlin-Köpenick, dann in Berliner Stadtrandgemeinden, nun hier an der polnischen Grenze. Dort sitzen die, die sich zur Wahl gestellt haben und schlussendlich gewählt wurden. Die Gründe, sich in Gemeindevertretungen zu engagieren sind sehr vielfältig, nur Geld ist es sicherlich nicht.
Was ich leider auch beobachten muss, ist, dass es leider in viel zu wenigen Fällen wirklich kompetente Mitmenschen sind, die da über das Wohl und Wehe ihrer Gemeinden entscheiden. Wer da über den eigenen Tellerrand blicken kann, wer da in größeren Zusammenhängen denken und handeln kann – den muss man schon suchen.
Das hat leider immer wieder zur Folge, das man viel zu oft den Daumen senkt, wenn es um Anfragen von Investoren geht, egal, ob die Arbeitsplätze oder Wohnraum schaffen wollen. Was man eigentlich immer hört sind Bedenken. Nie hörte ich, dass man einen Investor mit wirklich offenen Armen empfängt, ihm den roten Teppich ausrollt. Dort, wo das passierte, passiert eben auch was, da meckert man nicht.
Wenn man denn noch die außerplarmentarisch organisierten Bürger dazu nimmt, dann haben es dort, wo ich es verfolgte, Inverstoren schwer, eben Arbeitsplätze oder Wohnraum oder ähnliches zu schaffen. Nichts gegen Bürgerbeteiligung, aber wem die eigene Ruhe, die eigenen Befindlichkeiten wichtiger sind, als das allgemeine Wohlergehen, der versteht aus meiner Sicht Demokratie nicht, bremst das Land, bremst seine Gemeinde aus. Was das uns unter dem Strich an Wachstum kostet, wäre mal interessant.
Jetzt interessiert mich ganz egoistisch mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Burkhard, Calixtus, Alan, Otilie
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Demokratie kontra Investitionen
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