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FILM FESTIVAL COLOGNE vom 29. Oktober – 5. November 2026



Vom 29. Oktober bis zum 5. November präsentiert das FILM FESTIVAL COLOGNE zum 36. Mal die besten internationalen Kino- und TV-Produktionen des Jahres und ist mit seinen hochkarätigen Konferenzen und Events Ort für Austausch und Begegnung der Film- und Medienbranche. Gezeigt werden dieses Jahr insgesamt 65 Spielfilme, Dokumentarfilme, Serien und TV-Movies aus 48 Ländern, darunter sind 27 deutsche Produktionen oder Koproduktionen. 

Mehr als ein Drittel der präsentierten Programme, insgesamt 23, sind deutsche Premieren, darunter fünf Weltpremieren. Der Anteil von Regisseurinnen bzw. Ko-Regisseurinnen liegt bei 40 Prozent. Mindestens sieben Filme aus dem Programm werden als Oscar-Kandidaten ihrer Länder ins Rennen gehen.

Einer davon ist MINOTAURUS von Andrei Swjaginzew, der von Frankreich nominiert wurde, wo der russische Regisseur mittlerweile lebt. Das Grundgerüst der Geschichte von Claude Chabrols DIE UNTREUE FRAU verlegt Swjaginzew ins Russland des Jahres 2022, wo ein Unternehmer die Mobilmachung für die Invasion der Ukraine dazu nutzt, brutal seine privaten Probleme zu lösen. Der 62-Jährige wurde bereits vielfach international ausgezeichnet, darunter mit dem Goldenen Löwen in Venedig für sein Debüt (THE RETURN), einem Golden Globe (LEVIATHAN) und verschiedenen Preisen in Cannes, darunter dem Großen Jurypreis für MINOTAURUS in diesem Jahr. Am 5. November wird Swjaginzew bei den feierlichen FILM FESTIVAL COLOGNE Awards der mit 25.000 Euro dotierte Filmpreis Köln verliehen.

Real Life ist das Motto der diesjährigen Ausgabe des Festivals. Was aber ist heute eigentlich real? In einer Zeit, in der KI-Bilder und Töne erzeugt, die kaum noch von Wirklichkeit zu unterscheiden sind, wird die Frage nach dem Realen dringlicher. Zugleich eröffnen uns neue technische Möglichkeiten Wege, dem Leben so nah zu kommen wie nie zuvor. Vielleicht ist es kein Zufall, dass knapp 20 Jahre nach der Einführung des iPhones, mit dem die Kamera zum ständigen Begleiter wurde, im Dokumentarfilm intime Langzeitbeobachtungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gleich mehrere davon versammelt unsere Sektion Best of Cinema Documentary in diesem Jahr. LITTLE SINNER etwa ist aus 20 Jahren privater Aufnahmen entstanden – ein Film, der nicht nur Zeit dokumentiert, sondern auch zeigt, wie sich das Leben im Rückblick zu einer Geschichte fügt.

Doch Real Life meint nicht allein das dokumentarische Abbild der Wirklichkeit. Auch der Spielfilm kann sich der Realität auf ganz eigene Weise nähern: indem er historische Ereignisse neu befragt, persönliche Geschichten erzählt oder die Widersprüche sichtbar macht, die sich hinter vermeintlich eindeutigen Wahrheiten verbergen. In A MAN OF HIS TIME erzählt Emmanuel Marre die Geschichte seines Urgroßvaters, der als Bürokrat im Vichy-Regime während des Zweiten Weltkriegs glaubte, seine patriotische Pflicht zu erfüllen. Der Film wurde in Cannes mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet. INK von Danny Boyle wiederum blickt auf die Anfangsjahre der britischen Zeitung The Sun unter ihrem neuen Eigentümer Rupert Murdoch. Der Film eröffnete die diesjährigen Filmfestspiele von Venedig. Beide Filme zeigen, wie sich Geschichte aus individuellen Perspektiven, Überzeugungen und Entscheidungen zusammensetzt – und wie sehr unser Bild der Wirklichkeit davon abhängt, wer sie erzählt.

Wir eröffnen das Festival mit dem TV-Movie des Westdeutschen Rundfunk DOITSCHA und wenden uns einer Frage zu, die mitten in unsere Gegenwart führt: Was bedeutet es heute, jüdische Deutsche zu sein? Im Zentrum steht die Intendantin eines fiktiven Jüdischen Theaters in Köln, die alle Seiten auf eine Identität festnageln wollen, die wenig mit ihrer tatsächlichen Lebensrealität und ihren eigenen Überzeugungen zu tun hat. Auch hier geht es um die Spannung zwischen Fremd- und Selbstbild, zwischen Zuschreibung und gelebter Erfahrung.

Weitere Highlights aus den einzelnen Sektionen sind:

Top TV

BREITSCHEIDPLATZ 19/12

TV-Movie • D, A 2026 • R: David Nawrath

2016 rast ein LKW in einen Berliner Weihnachtsmarkt – einer der tödlichsten Terroranschläge der deutschen Geschichte. Diese Miniserie setzt anderthalb Jahre vorher an: Ein SOKO-Leiter und eine junge Polizistin versuchen, die salafistische Szene zu beobachten und zu infiltrieren. Aber politisches Versagen und Behörden-Chaos behindern ihre Bemühungen. Basierend auf den wahren Ermittlungen, aber mit fiktionalisierten Figuren gelingt Autor und Regisseur David Nawrath eine brillante Thriller-Serie, die die Grenzen von Politik, Bürgerrechten und Bevölkerungsschutz aufzeigt.

DOITSCHA
TV-Movie • D 2026 • R: Ester Amrami • In Kooperation mit WDR

Als jüdische Deutsche und Intendantin des Jüdischen Theaters Köln steht Adriana Alkalay ständig in der Schusslinie der Debatten. In einer TV-Talkshow wird sie in Haftung genommen für die Politik Israels und ihre Kinder werden als »halb jüdisch, halb deutsch« bezeichnet. Zugleich wächst der Druck der Geldgeber auf ihr multikulturelles Theater, die jüdische Identität zu betonen. Und dann sind da zuhause noch ihr ältester Sohn und ihr Mann, die ständig streiten – ohne zu merken, wie ähnlich sie sind. Eine komplexe Familiengeschichte, die trotz der ernsten Themen viel Humor im Alltag findet.

THE DEAL WITH IRAN
TV-Serie • B 2026 • R: Lennart u. Marten Stuyck

Nicht nur innerhalb der eigenen Grenzen verfolgt das iranische Regime Gegner:innen mit brutaler Härte – der Arm des Geheimdienstes des Landes reicht nicht zuletzt auch bis nach Europa. Spannend wie ein Thriller erzählt der Cannesseries-Gewinner in der Kategorie „Beste nichtfiktionale Serie“, wie 2018 ein Bombenanschlag auf eine Versammlung der regimekritischen Volksmudschahedin nahe Paris von den belgischen Sicherheitsbehörden in letzter Sekunde verhindert werden konnte. Und wie der Iran westliche Geiseln nutzt, um seine Agenten freizupressen.

Best of Cinema Fiction

FJORD

Spielfilm • RUM, F, N, S, DK, FIN 2026 • R: Cristian Mungiu

Einem strenggläubigen Paar – kaum wiederzuerkennen: Renate Reinsve und Sebastian Stan – werden in Norwegen alle fünf Kinder weggenommen. Der Verdacht: körperlicher Missbrauch. Hat die Staatsgewalt voreilig reagiert, auch aus Vorurteilen gegenüber religiösen Minderheiten? Mit Filmen wie 4 MONATE 3 WOCHEN 2 TAGE und JENSEITS DER HÜGEL hat Regisseur Cristian Mungiu Kirche und Staat in Rumänien ins Visier genommen, jetzt wendet er sich dem »aufgeklärten« Skandinavien zu. Ein Film, der Diskussionen herausfordert, auch deshalb ein verdienter Gewinner der Goldenen Palme in Cannes.

INK
Spielfilm • GB, USA, F 2026 • 103′ • Regie: Danny Boyle

London, 1969: Rupert Murdoch kauft die darbende Zeitung The Sun und beauftragt Larry Lamb, daraus die auflagenstärkste Tageszeitung des Landes zu machen. Eine Redaktion aus Außenseitern setzt auf Sex, Sport, Gewinnspiele und Schlagzeilen. Danny Boyle (TRAINSPOTTING) erzählt den Umbau des britischen Boulevardjournalismus als rasantes Redaktionsdrama. Er zeichnet nach, wie ein Erfolgsrezept entwickelt wurde, das die Medienwelt bis heute prägt, und wie aus dem Angriff auf das alte Establishment ein neues Machtzentrum entstand. Eröffnungsfilm der Filmfestspiele von Venedig.

POSSIBLE LOVE

Spielfilm • COR 2026 • Regie: Lee Chang-dong

Mi-ok arbeitet in einer Maskenfabrik, ihr Mann leidet noch immer unter seiner Entlassung nach einem gewaltsam niedergeschlagenen Streik. Als die wohlhabende Ye-ji die beiden für einen Dokumentarfilm porträtiert, treffen zwei Paare aus gegensätzlichen sozialen Milieus aufeinander. Aus den Dreharbeiten entstehen Freundschaft, Abhängigkeit und Begehren – und die Frage, wer hier wen für eigene Zwecke benutzt. Lee Chang-dong (BURNING) entwickelt aus genauen Alltagsbeobachtungen ein komplexes Beziehungsdrama. Gewinner des Großen Jurypreises in Venedig.

Best of Cinema Documentary

GABIN

Dokumentarfilm • F, D, CH 2026 • R: Maxence Voiseux

Die dokumentarische Version von Richard Linklaters BOYHOOD – so ließe sich Maxence Voiseuxs Debütfilm kurz beschreiben. Über zehn Jahre hat er das Aufwachsen seines titelgebenden Jungen in Nordfrankreich begleitet. Gabins Vater, der Dorfmetzger, möchte, dass sein Sohn das Geschäft übernimmt. Doch der fühlt sich mehr zu den lebendigen Tieren auf dem Bauernhof hingezogen, den seine Mutter betreibt. Wie navigieren zwischen den Erwartungen der Eltern und einen eigenen Weg finden? Ein Dokumentarfilm, der sich mit seiner ruhigen Kamera und subtilen Filmmusik fast wie ein Spielfilm anfühlt.

NUISANCE BEAR
Dokumentarfilm • USA 2026 • Regie: Gabriela Osio Vanden, Jack Weisman

Ein Problem-Eisbär sucht das Städtchen Churchill im Polarkreis heim – oder sind wir nicht vielmehr das Problem? Mit spektakulären Naturbildern zeigen Gabriela Oslo Vanden und Jack Weisman wie der menschliche Einfluss selbst die Ökosysteme der entlegensten Gebiete des Planeten durcheinandergebracht hat. Gewinner des Großen Jurypreises in Sundance und des Werner-Herzog-Filmpreises. »Durch seine Schönheit, seine Traurigkeit und seine tiefgründigen Einsichten geht er weit über das hinaus, was man normalerweise von einem Naturfilm erwarten würde«, schreibt Herzog in der Preisbegründung.

THE PERVERT’S GUIDE TO UTOPIAS
Dokumentarfilm • IR, GB, SLO, NL, N 2026 • Regie: Sophie Fiennes

Nach »Anleitungen für Perverse« zum Verständnis des Kinos (2006) und von Ideologien (2012) haben sich Regisseurin Sophie Fiennes und der Philosoph und Psychoanalytiker Slavoj Žižek jetzt Utopien vorgenommen – genauer gesagt, geht es eher um Dystopien. Wie schon in den beiden früheren Filmen erklärt Žižek unsere Gegenwart über den Umweg von Filmklassikern wie APOCALYPSE NOW, BLADE RUNNER und MELANCHOLIA – und sitzt dabei scheinbar selber in den Sets dieser Filme. Diese Verbindung aus Analyse und Kino ist einmal mehr ebenso unterhaltsam wie erhellend.

Look

FULL PHIL

Spielfilm • F, B, LUX 2026 • Regie: Quentin Dupieux

Phil hatte es sich so schön ausgemalt: eine gemeinsame Reise mit der erwachsenen Tochter in ein Pariser Luxushotel, entspannen, die Zeit nutzen, um die Beziehung zu kitten. Doch dann ist da dieses verstopfte Klo und eine etwas zu aufmerksame Hotelangestellte – und während seine Tochter unentwegt französische Köstlichkeiten in sich hineinstopft, wird nicht sie, sondern Phil immer dicker. Auch mit US-Starcast folgt Quentin Dupieux (RUBBER) keinen Konventionen – und Kristen Stewart und Woody Harrelson haben viel Freude ihm in sein wunderbar surreales Universum zu folgen.

RED ROCKS
Spielfilm • P, F, I, KAT, E 2026 • R: Bruno Dumont

Zwei Jungs, ein Mädchen – eine der ältesten Geschichten der Welt. In den Händen des belgischen Enfant terrible Bruno Dumont wird daraus ein Film, wie man ihn noch nicht gesehen hat. Der fünfjährige Géo und seine Gang machen scheinbar ohne Elternaufsicht ihr Dorf an der Côte d’Azur unsicher. Eines Tages treffen sie auf eine ungefähr gleichaltrige Gruppe, darunter B. und seine »Freundin« Eve, die gleich Gefallen an dem Draufgänger Géo findet. Ein Alptraumfilm für alle Helikoptereltern, für alle anderen: eine wunderbare Ode an den anarchischen Geist der Kindheit.

ROMA ELASTICA
Spielfilm • F, I 2026 • R: Bertrand Mandico

Bertrand Mandico (WILD BOYS) ist einer der ungewöhnlichsten Filmemacher der Gegenwart. Wer sonst mischt Einflüsse von Fassbinder und Lucio Fulci, Kunst und Camp, Body-Horror und barocken Überfluss mit solch einer Verve wie der Franzose. Marion Cotillard spielt in seinem neuesten Wunderwerk eine Filmdiva mit Krebs im Endstadium, die zu letzten Dreharbeiten nach Rom reist – wobei die Krankheit hier klar eine Metapher für ihre Angst vor dem Älterwerden ist. Ein Film voller surrealer Ideen und überbordender Zitate, mit Gastauftritten von Ornela Muti und Franco »Django« Nero.

NRW-Wettbewerb

ALL OF A SUDDEN

Spielfilm • J, D, F, B 2026 • Regie: Ryūsuke Hamaguchi

In Marie-Lous Heim für Demenzkranke in Paris ist alles darauf ausgerichtet, dass die Bewohner:innen trotz ihrer Erkrankung ihre Würde bewahren können. In der in Japan geborenen Theaterregisseurin Mari findet sie eine Geistesverwandte. Doch die beiden haben wenig Zeit, denn auch Mari ist schwer krank. Mit seinem einzigartigen neuen Meisterwerk klopft Ryūsuke Hamaguchi (DRIVE MY CAR) selbst hartgesottene Zyniker weich. Virginie Efira und Tao Okamoto wurden gemeinsam in Cannes völlig verdient mit dem Preis für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet

ELEPHANTS IN THE FOG
Spielfilm • NEP, F, D, BRA, N 2026 • R: Abinash Bikram Shah

In einem nepalesischen Dorf erfüllen die Kinnar rituelle Funktionen. Die transsexuellen Frauen, die ein Keuschheitsgelübde ablegen mussten, leben zusammen mit ihrer »Mutter« Pirati. Die führt heimlich eine Beziehung mit einem Musiker und träumt davon, in der Stadt zu leben. Als jedoch eins von Piratis »Kindern« verschwindet, setzt sie alles daran, ihren Schützling wiederzufinden – dabei zeigt sich, dass die Kinnar alles andere als akzeptiert sind. In Cannes ausgezeichneter Debütfilm mit einer herausragenden Performance von LGBTQ-Aktivistin Thing Lama.

SCHÖNE SEELEN
Spielfilm • D 2026 • R: Tom Schreiber

Sommer 1996. »Costa Brava« steht auf dem Bus, der ewig jugendliche Freddy (August Diehl) steigt spontan ein und verabschiedet sich von seinem Leben in Deutschland – viel war es eh nicht, was er zurücklässt. Im Billigtourismus-Paradies lernt er Herbert (Josef Hader) kennen, Besitzer der Disco »Palm Beach«, der weitere Deutschland-Aussteiger um sich geschart hat. Eine fragile Gemeinschaft, wie sich bald herausstellt. Tom Schreiber gelingt mit seine Ko-Autorin Julia Janzen ein wunderbar humorvoll-empathischer Blick auf eine Gruppe glückloser Glückssucher.

Special Screenings

IN WAVES

Animationsfilm • F 2026 • R: Phuong Mai Nguyen

AJ Dungos Graphic Novel verbindet autobiografische Coming-of-Age- und tragische Liebesgeschichte mit der Historie des Surfens. Die französisch-vietnamesische Filmemacherin Phuong Mai Nguyen erzählt liebevoll von einem jungen Skater, der sich in eine Surferin verliebt und für sie seine Angst vor dem Wasser überwindet. Der Film arbeitet mit warmen Farben und präzise animierten kleinen Gesten. Er findet die perfekte Mischung aus Melancholie und jugendlicher Ausgelassenheit – und baut eine lange nachwirkende emotionale Welle auf, ohne jemals sentimental zu werden.

TATORT KÖLN – DER GLÜCKLICHMACHER
TV-Movie • D 2026 • Regie Torsten C. Fischer • In Kooperation mit WDR

In einem wohlhabenden Kölner Stadtteil wird ein ehemaliger Mode-Zar tot aufgefunden. Die Spur führt in eine komplizierte Familie: Die Exfrau, früher Modell und Muse, kämpft mit Demenz und hat einen zwielichtigen jungen Liebhaber, die Tochter ist traumatisiert und verbittert, der Sohn hat finanzielle Schwierigkeiten – und unerwarteterweise wartet ein erhebliches Erbe. Das Kölner Duo Ballauf und Schenk arbeitet sich mit Beharrlichkeit, Bodenständigkeit und trockenem Humor durch ein Dickicht aus Täuschung und Gegentäuschung, das jemand von langer Hand angelegt hat.

WAKE UP
TV-Serie • D 2026 • R: Mia Maariel Meyer

Eine junge Frau liegt nach einem Ski-Unfall im Wachkoma, ihre Schwester wird deswegen von Schuldgefühlen zerfressen. Eine Forscherin entwickelt eine Nanobot-Technologie, die zwar nicht wie erwartet Angststörungen kuriert, dafür aber menschliches Bewusstsein auf einen anderen Körper übertragen kann. Ist das die Lösung für die Probleme der beiden Schwestern? WAKE UP wurde auf dem Filmfest München mit dem Preis für die Beste TV-Serie ausgezeichnet. Dank herausragender Schauspieler:innen gelingt der gewagte Mix aus Sci-Fi, Psycho-Horror und Familiendrama.

Konferenzen und Events

Um die aktuellen Debatten der Film- und Unterhaltungsbranche geht es in den Konferenzen. So widmet sich der European Series Day den wichtigsten Trends des europäischen Serienmarktes. Die freundschaftlichen Beziehungen zu den Benelux-Ländern feiert das FILM FESTIVAL COLOGNE beim Netzwerktreffen Benelux Meets NRW. Der Global Day. Stories for Change steht dieses Jahr unter dem Motto Be Water, My Friend und fragt, wie Bewegtbildgeschichten dazu beitragen können, die komplexen Zusammenhänge rund um das Thema Wassernot sichtbar zu machen. In dessen Rahmen wird auch gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen der renommierte CHANGE! NRW-Medienpreis für entwicklungspolitisches Engagement verliehen. Im Creator Business Club Cologne geht es darum, welche Potenziale in der Verbindung von digitaler Creator-Kultur und klassischer Medienproduktion liegen. In einem Roundtable wird außerdem diskutiert, wie private Finanzierungsmodelle die Vielfalt des europäischen Films stärken können.

Das vorläufige Programm finden Sie hier. 

Das FILM FESTIVAL COLOGNE wird gefördert vom Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei, der Stadt Köln sowie der Film- und Medienstiftung NRW.

 


Veröffentlicht am: 11.10.2026

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