22.01.2026
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Zu sozialistischen Zeiten war zwischen den Chefs der Bruderkuss – den sie nicht erfunden haben – weit verbreitet. Legendär ist der zwischen Honecker und Breschnew. Vor diesem Hintergrund habe ich eine irre Idee: Wenn US-Präsident Trump heute in Davos aufschlägt, knuddelt er vor seine Rede erst einmal alle anderen Anwesenden.
Im Artikel 14 Absatz 2 unseres Grundgesetzes heißt es: "Eigentum verpflichtet". Für mich heißt das vor allem „Reichtum verpflichtet“. Nein, es verpflichtet nicht zum Neid der weniger Begüterten und schon gar nicht zu Neiddebatten, die von der Politik und einigen anderen Talkshow-Gästen immer wieder beflügelt werden.
Worte wie dieses oder Grundstückverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung bringt nicht nur Deutschlehrer sondern vor allem Unternehmer um den Verstand. Kreiert werden solche Ungetüme von Beamten, die augenscheinlich ihren Spaß daran haben. Dafür wiederum hat Finom, die europäische digitale Finanzplattform für kleine und mittlere Unternehmen, kein Verständnis.
Wir sind ja viel auf den unterschiedlichsten Golfplätzen unterwegs. Die einen sind super, die andern ganz ok.. Dieser Tage spielten wir auf dem „Estepona Golf“ im Rahmen unserer Golf-Spanienreise. Von außen machte der Club einen sehr guten Eindruck. Alles gepflegt, ein netter Pro-Shop und die Gastronomie geöffnet.
In Deutschland diskutiert man vor dem Hintergrund von X-Milliarden Sondervermögen (Unwort des Jahres) über die hohen Kosten unter anderem für die Finanzierung von Arbeitslosen. Das tut man im Übrigen seit Jahrzehnten. Doch es geht immer um die nichtarbeitenden, nicht um die, die sie in Arbeit bringen sollen.
Wer nach Malaga kommt, auch wenn er nur einige Stunden Zeit hat, der muss die „La Manquita“ – die „Einarmige“ besichtigen. So nennte der Volksmund die „Catedral de la Encarnación“. Sie gehört zu den wichtigsten Bauwerken der Stadt, deren Südturm und die Hauptfassade unvollendet geblieben sind.
Ein für uns winziges Schiff mit einer Länge von 23,6 Meter und nur vier kleinen Kanonen (Bombardellen) veränderte unsere Welt mehr als die Mondlandung und die Erfindung der Atombombe. Sie machte Spanien unendlich reich, war gleichzeitig der Auslöser für die größte Auswandereungswelle der Geschichte und den Tod von Abermillionen Menschen.
Jedes Jahr wird es mit Spannung erwartet – das Unwort des Jahres. Für das Vorjahr machte „Sondervermögen“ das Rennen. Für mich eine sehr gute Entscheidung. Der Begriff sei manipulativ und irreführend, kritisierte die Unwort-Jury in Marburg.
Beim Thema Stierkampf ist Streit vorprogrammiert. Das auch in Andalusien, wo der Stierkampf zur nationalen Identität gehört. Mir fällt bei diesem Thema nicht die Kunst der Stierkämpfer, sondern die Kunst von Georges Bizet und seine Oper Carmen ein. Am meisten fasziniert hat mich allerdings der spanische Carmen-Film von Carlos Saura (1983), der Bizets Oper als Flamenco-Tanzstück inszenierte.
Wer wie ich in der DDR in die Schule gegangen ist, der hat den Satz von Karl Marx nachbeten müssen: Kommunismus heißt: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“. Meine Lehrer machten daraus, dass man im Sozialismus nach seinen Fähigkeiten, im Kommunismus jeder nach seinen Bedürfnissen leben wird.
Schnee, den mag ich eigentlich, noch mehr mag ich aber Sonne satt und golfen im Winter. Auch hier an der Costa del Sol im Süden Spaniens – von mir auf Costa del Golf getauft – gab es Unwetterwarnungen und es schüttet aus den Wolken. Doch nun scheint die Sonne, die Temperaturen steigen auf über 15 Grad – und die Blumen blühen.
Mal ganz ehrlich, ich habe nie so ganz verstanden, warum die Menschen in Deutschland West mehrheitlich fast gläubig auf die USA geschaut haben. Ja, auch ich mochte Jeans, Kaugummi, Rock and Roll, den RIAS in Berlin und Ami-Schlitten. Doch ich glaubte immer daran, dass die US-Amerikaner eigentlich nur einen lieben – sich.
Die Beste Frau der Welt und ich sind ja gerade auf Golfreise im Süden Spaniens. Bitte kein Neid, hier ist das schlechteste Wetter seit Jahrzehnten – nur Schnee gibt es nicht.
Mir macht es immer wieder sehr viel Spaß, eine fremde Stadt zu entdecken, so auch die andalusische Stadt Estepona. Ziel sind eigentlich die Golfplätze, doch es bleibt noch genügend Zeit, für Stadtrundgänge.
Ich habe ja hier gestern vom großen Umzug der Heiligen drei Könige in Estepona berichtet. In unseren Augen hat das Fest wenig mit Weihnachten und viel mit Karneval zu tun.
Heute herrscht große Aufregung bei Groß und vor allem Klein in Spanien: Am Drei-Königs-Tag gibt es die Geschenke, die bei uns am 24.12. unter dem Weihnachtsbaum liegen. Am Vortag gab es unter anderem im Estepona ein riesiges Spektakel.
In den vergangenen Tagen ertönte mein Handy mit einem so kaum bekannten lauten Geräusch. Ich wusste sofort, dass kann nur eine Warn-App sein. Richtig, so stand es auf dem Handy – auf deutsch und das in Spanien. Sieh mal an, die wussten also, dass mein Handy deutsch „spricht“.
Klar kann man im Ausland Fernsehen. Toll, wenn das Fernsehgerät so eingestellt ist, dass man dort auch heimisches, sprich deutsches Fernsehen „genießen“ kann. Doch was, wenn das eben nicht so ist?
Wer hat nicht laut vor allen oder ganz still für sich Silvester verkündet, was er sich für 2026 vorgenommen hat, was er sich ganz speziell für sich und seine Lieben vorgenommen hat?
Gestern hörte ich einen Spruch, von dem ich glaubte, dass es so etwas gar nicht mehr gibt. Der ging so: „Wenn früher eine Frau angemacht wurde oder noch schlimmeres passierte, hieß es, selber schuld, warum trägt sie so einen kurzen Rock. Wenn sie heute keiner ansieht, heißt es: Selber schuld, warum trägt Sie keinen kurzen Rock“. Ein Machospruch eben.
Veröffentlicht am: 22.01.2026
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