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Morgengruß von Helmut Harff: (K)eine Päpstin

Die deutschen Bischöfe wählen ihren Chef

Heute ist Wahltag, die katholischen Bischöfe wählen ihren Chef, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Auch wenn das eigentlich nur die Katholiken des Landes interessiert, wird die Wahl mit einiger Spannung erwartet.

Die Wahl zum obersten deutschen Katholiken beobachten vor allem die Frauen sehr genau, denen es mehr als ein Dorn im Auge ist, dass die katholische Kirche eine Männergesellschaft ist. Das kann, das muss man als Christ nicht beklagen. In meiner Kirche, der evangelischen, ist das kein Thema. Oder doch eins, dann aber mit umgekehrten Vorzeichen.

Ich frage mich immer, warum die Frauen, die die Männerwelt der katholischen Kirche so sehr kritisieren, nicht die Fraktion und zur evangelischen Kirche wechseln. Schön, da gibt es Unterschiede, beispielsweise in der Marienverehrung, beim Umgang mit Heiligen, beim Abendmahl, bei Ehen von Geschiedenen und eben auch beim Zölibat. Aber vielleicht sind die evangelischen Christen da ja beweglicher als die katholischen Männer. Vielleicht sollte die evangelische Kirche hier auch mal ein Angebot in Richtung der Unzufriedenen in der katholischen Kirche machen.

Ich frage mich auch, warum all die, die sich im katholischen Glauben zuhause fühlen, die Männerdominanz und das Zölibat aber ablehnen, nicht Martin Luther folgen und eine eigene reformierte katholische Kirche gründen? Das würde dem Papst sicherlich nicht gefallen, aber schließlich wird heute niemand mehr als Ketzer verbrannt.

Noch ein Wort zur katholischen Kirche. Aus meiner Sicht beruht ihr Selbstverständnis eben auch auf Dingen wie dem Zölibat, der Jungfrauengeburt Mariens und der Tatsache, dass der Papst - ein Mann - Stellvertreter Gottes auf Erden ist. Wer auch sonst, schließlich ist nach Lesart der katholischen Kirche Gott ein Mann.

Wenn nun die katholische Kirche all das aufgibt, gibt sie sich aus meiner Sicht selber auf. Das wäre, als wenn in Nordkorea freie Wahlen mit mehreren freien Parteien durchgeführt werden und der Diktator darauf hofft, so seine alleinige Macht zu festigen.

Worüber man so alles im Krankenbett nachdenkt, während man auf sein Frühstück wartet.

Ihnen wünsche ich allen ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 03.03.2020

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