
Der Jahreswechsel ist für viele der Startschuss für Veränderungen. Mehr Sport, bewusster leben – und für jede:n Siebte:n in Deutschland auch: mit dem Rauchen aufhören.
Eine repräsentative Studie von Civey im Auftrag von Northerner zeigt aber, dass Neujahrsvorsätze oft eine kurze Halbwertszeit haben. Rund 50 Prozent der Deutschen geben ihre guten Pläne schon nach einem Monat wieder auf. Was oft fehlt, sind Struktur, realistische Etappen und Strategien für den Alltag.
Rauchfrei bleiben über die ersten Wochen hinaus
Kleine Schritte statt alles auf einmal
Ein häufiger Grund für das Scheitern der eigenen Vorsätze sind zu hohe Erwartungen an sich selbst. Wer von heute auf morgen alles ändern will, setzt sich unnötig unter Druck. Sinnvoller ist es, Etappenziele zu definieren: erst weniger rauchen, dann rauchfreie Tage etablieren, schließlich ganz verzichten.
Routinen bewusst ersetzen
Rauchen ist oft mit festen Situationen verknüpft, etwa mit dem Kaffee am Morgen, der berühmten „Zigarette danach“, der Arbeitspause oder in Stressmomenten. Erfolgreich ist, wer diese Routinen nicht einfach streicht, sondern ersetzt. Kurze Bewegung, bewusste Atempausen oder andere nikotinbasierte und tabakfreie Alternativen können helfen, eingefahrene Muster zu durchbrechen.
Ablenkungen minimieren, Fokus behalten
Gerade junge Erwachsene berichten, dass Ablenkungen wie Social Media das Durchhalten erschweren. Wer seinen Vorsatz ernst nimmt, sollte störende Faktoren bewusst reduzieren: Benachrichtigungen pausieren, feste Offline-Zeiten einplanen und den Fokus aktiv auf das eigene Ziel lenken.
Rauchfrei im Alltag, auch in sozialen Situationen
Ein häufiger Stolperstein sind Treffen mit anderen Raucher:innen oder stressige Alltagssituationen. Tabakfreie Nikotinalternativen, wie Nikotinbeutel, bieten hier für erwachsene Nutzer:innen eine diskrete Möglichkeit, ohne Rauch, Geruch oder Glut auszukommen. Sie lassen sich unauffällig nutzen und können helfen, Rückfälle zu vermeiden, ohne andere zu belasten.
Fakten-Check: Warum das Durchhalten schwerfällt
Laut unserer repräsentativen Umfrage nennen 57 Prozent der Befragten fehlende Motivation als Hauptgrund für das Scheitern von Vorsätzen, und 41 Prozent zu hohe Erwartungen an sich selbst. Unvorhergesehene Lebensumstände und alltäglicher Stress kommen hinzu. Wer diese Hürden kennt, kann mit Planung, realistischen Zielen und passenden Lösungen für den Alltag gezielt gegensteuern.
„Die Ergebnisse zeigen, dass Vorsätze häufig nicht am Willen scheitern, sondern an zu hohen Erwartungen und fehlenden Strukturen“, sagt Markus Lindblad, Head of Legal & External Affairs bei Northerner. „Gerade bei Veränderungen wie dem Rauchverhalten kann ein schrittweiser Ansatz hilfreich sein. Bestehende Gewohnheiten werden dabei nicht abrupt beendet, sondern schrittweise angepasst und auf weniger schädliche Alternativprodukte ausgewichen.“
Für eine erfolgreiche Umsetzung von Vorsätzen kann es also helfen, diese Schritt für Schritt anzugehen und sich monatlich Ziele zu setzen, die auch leichter erfüllt werden können – es muss ja nicht gleich das ganze Jahr sein. Und: Ein Neustart ist nicht an Neujahr gebunden!
Foto: Pixabay
Rauchfrei bleiben
Warum Neujahrsvorsätze oft scheitern – und was dagegen hilft
Veröffentlicht am: 31.01.2026
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