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Weihnachtszauber in Coburg und Umgebung

Von selbst geblasenen Christbaumkugeln bis zum eigenen Teddy



(w&p) – Wenn der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln durch historische Gassen zieht, Glasbläser kunstvolle Christbaumkugeln fertigen und traditionsreiches Spielzeug die Schaufenster füllt, beginnt in Coburg und Umgebung eine besondere Zeit. 

Zwischen der Residenzstadt, fränkischen Fachwerkorten und dem Rennsteig treffen stimmungsvolle Weihnachtsmärkte, jahrhundertealte Handwerkstraditionen und besondere Geschenkideen aufeinander. Ob beim Bummel über festlich geschmückte Märkte, beim Blick über die Schulter von Glasbläsern oder beim eigenen Kreativ-Erlebnis: Die Region bietet in der Adventszeit zahlreiche Möglichkeiten, Weihnachten mit allen Sinnen zu erleben.

Festlich: Weihnachtsmärkte zwischen Residenzstadt und Rennsteig

Den Auftakt macht der Coburger Weihnachtsmarkt, der vom 27. November bis 23. Dezember 2026 den historischen Marktplatz der ehemaligen Residenzstadt in eine festliche Kulisse verwandelt. Zwischen Rathaus und Weihnachtsbaum bieten liebevoll dekorierte Stände handgefertigte Geschenkideen, regionale Spezialitäten und weihnachtliche Köstlichkeiten. Für kleine Besucherinnen und Besucher dreht sich im Herzen des Marktes ein nostalgisches Kinderkarussell.

Wer noch tiefer in die Geschichte der Stadt eintauchen möchte, kann den Weihnachtsmarktbesuch mit einer Nachtwächterführung verbinden. Am 3., 8., 17. und 21. Dezember führt der Nachtwächter jeweils um 18 Uhr durch die Gassen der Coburger Altstadt und erzählt Geschichten aus der bewegten Stadthistorie.

Neu ergänzt in diesem Winter eine weihnachtliche Stadtführung das Angebot: Von Mitte November bis einschließlich 6. Januar 2027 können individuelle Gruppenführungen auf Deutsch oder Englisch exklusiv zum Wunschtermin gebucht werden. Gäste entdecken die faszinierende Verbindung zwischen Coburg, Prinz Albert, Queen Victoria von Großbritannien und Irland und dem englischen Weihnachtsfest.

Doch auch über Coburg hinaus laden zahlreiche kleinere Märkte dazu ein, die Adventszeit in stimmungsvoller Atmosphäre zu erleben. So steht der Lauschaer Kugelmarkt am 28. und 29. November sowie am 5. und 6. Dezember 2026 ganz im Zeichen des weltberühmten gläsernen Christbaumschmucks. Ebenfalls am ersten Adventswochenende (28./29. November) öffnet der Adventsmarkt in Seßlach. Es folgen der Griffel- und Weihnachtsmarkt in Steinach am 5. und 6. Dezember, der Sonneberger Weihnachtsmarkt vom 10. bis 13. Dezember sowie die Fränkische Weihnacht in Bad Rodach am 13. Dezember.

Glänzend: Christbaumkugeln aus Lauscha

Was wäre Weihnachten ohne Christbaumkugeln? In und um Lauscha hat der gläserne Baumschmuck eine ganz besondere Heimat. Die Glasbläserstadt gilt als Wiege des gläsernen Christbaumschmucks: Bereits 1847 wurden hier Früchte und Nüsse aus Glas geblasen, wenig später folgten die charakteristischen Christbaumkugeln.

Gerade in der Weihnachtszeit lässt sich diese Tradition äußerst stimmungsvoll erleben. In der ELIAS Farbglashütte in Lauscha und in zahlreichen Glasbläserstuben können Gäste den Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und erleben, wie aus flüssigem Glas filigrane Einzelstücke entstehen.

Wer selbst kreativ werden möchte, kann die Tradition auch ganz praktisch kennenlernen: In der ELIAS Farbglashütte entsteht beim Traumkugelblasen eine eigene gläserne Weihnachtskugel. Weitere Kreativ-Angebote bietet das Atelier SpissKist, während bei GlasWunder in Coburg eigene Glaskugeln bemalt werden können. So wird aus traditionellem Handwerk ein ganz persönliches Weihnachtserlebnis.

Verspielt: Spielzeugtradition rund um Sonneberg

Während die Kugeln aus Lauscha am Weihnachtsbaum glänzen, gehört Spielzeug aus der Region traditionell unter den Baum. Rund um Sonneberg und Neustadt bei Coburg prägt die Spielzeugherstellung seit Generationen die Geschichte der Region. Glas- und Spielzeughandwerk zählen bis heute zu ihren kulturellen Traditionen.

Wie sich Puppen, Teddybären und anderes Spielzeug im Laufe der Zeit entwickelt haben, lässt sich unter anderem im Deutschen Spielzeugmuseum Sonneberg und im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie entdecken. Gerade in der Vorweihnachtszeit verbinden die Museen nostalgische Erinnerungen mit Einblicken in ein Handwerk, das die Region weit über ihre Grenzen hinaus geprägt hat.

Doch auch hier bleibt es nicht beim Zuschauen: Bei Martin Bären in Sonneberg können Gäste ihren eigenen Teddy stopfen und damit ein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk gestalten. Wer noch auf der Suche nach weiteren Präsenten ist, findet in den Werksverkäufen regionaler Hersteller besondere Geschenkideen direkt aus der traditionsreichen Spielzeugregion.

 


Veröffentlicht am: 18.10.2026

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