
In Berlin läuft seit gestern die „Internationale Tourismusbörse“ – kurz ITB. Die wichtigste Reisemesse weit und breit findet auch dieses Jahr wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Woher allerdings die vielfach sehr jungen Fachbesucher kommen, frage nicht nur ich mich.
Offiziell kaum ein Thema, aber in jedem Gespräch ist der Krieg im Nahen Osten und seine Auswirkungen auf den Tourismus. Israel hatte ja seine Teilnahme abgesagt und an den Ständen der vom Krieg betroffenen Staaten bleibt so mancher Stand unbesetzt.
Doch zu meiner Überschrift: Noch wird in Europa viel gereist, so viel, dass man sich vielerorts über die Touristenmassen beschwert. Da denkt man sich angesichts knapper Kassen der Länder und Regionen, wozu noch Werbung machen, wenn die Leute ohnehin kommen. Das führt zu merklichen, vielfach zu drastischen Einschränkungen bei der Werbung. Die Stände werden kleiner, es gibt immer weniger Material, weniger Standpartys. Die Destinationen schicken zwar Pressemitteilungen, meinen aber, dass man die umsonst veröffentlicht. Auch bei den Pressereisen hat man deutlich den Rotstift angesetzt.
Wenn nun weniger Menschen vor allem in Europa reisen, so ist das nicht nur gut für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel, sondern eben auch für uns, die wir damit unser Geld verdienen, in dem wir über Urlaubsorte berichten. Keine öffentliche ITB mehr, weniger Berichte über Reiseziele – das kann ja auch nicht in ihrem Interesse sein.
Mein Interesse gilt jetzt meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Kasimir, Edwin, Humbert
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück gemütlich zuhause.
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Bitte reisen Sie weniger
… so meine Bitte
Veröffentlicht am: 04.03.2026
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