Startseite  

22.04.2026

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Rekordsummen für gemeinnützige Organisationen

Spendenmonitor belegt: Immer mehr Deutsche wollen mit ihrem Nachlass die Welt verbessern



Die Zahlen sind eindeutig: Das gemeinnützige Vererben ist kein Nischenphänomen mehr. Fast jede*r vierte Deutsche ab 50 kann sich heute vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – bei Kinderlosen ist es sogar mehr als jeder Dritte. 

Das Ergebnis: Allein die 26 Mitgliedsorganisationen der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" verzeichneten im vergangenen Jahr einen historischen Rekord von 148 Millionen Euro aus Nachlässen – und innerhalb von vier Jahren insgesamt mehr als 570 Millionen Euro.

Der Deutsche Fundraising Verband und die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ veröffentlichen die neuesten Daten des Spendenmonitors, der vom Marktforschungsinstitut Bonsai durchgeführt wird. Diese repräsentativen Daten zeichnen ein bemerkenswertes Bild des Wandels in der deutschen Gesellschaft.

Warum Menschen ihr Erbe teilen

Was treibt Menschen dazu, gemeinnützige Organisationen testamentarisch zu bedenken? Die Antwort ist überraschend wenig materiell. Mehr als 34 Prozent der Befragten geben als wichtigsten Grund an, dass sie das, was ihnen im Leben wichtig war, über den Tod hinaus weitergeben möchten. Fast 29 Prozent möchten verhindern, dass ihr Geld an den Staat fließt. Weitere zentrale Motive: Bleibendes schaffen, nachhaltig wirken, Spuren hinterlassen.

„Die Frage ‚Was bleibt, wenn ich nicht mehr da bin?' bewegt die Menschen heute stärker denn je", sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative. „Viele suchen aktiv nach Wegen, ihre Werte an die nächste Generation weiterzugeben – und finden im gemeinnützigen Vererben eine sinnstiftende Antwort."

Tierschutz und Klimaschutz dominieren


Besonders aufschlussreich: Wohin das Geld fließen soll. Tierschutz führt die Rangliste der bevorzugten Zwecke mit deutlichem Zuwachs an (von 39,7 auf 43,1 Prozent), gefolgt von Umwelt- und Naturschutz (von 27 auf 31,8 Prozent) sowie Kinder- und Jugendhilfe (von 24 auf 28,3 Prozent). „Das ist ein klares gesellschaftliches Signal", kommentiert Larissa Probst, Geschäftsführerin des Deutschen Fundraising Verbandes. „Den Menschen liegt der Erhalt unseres Planeten und die Zukunft kommender Generationen am Herzen – und sie handeln entsprechend."

Ost und West wachsen zusammen / Große Unterschiede zwischen Protestant*innen und Katholik*innen

Ein weiterer bemerkenswerter Trend: Die historische Kluft zwischen alten und neuen Bundesländern schließt sich schneller als erwartet. Der Unterschied bei der Bereitschaft, gemeinnützig zu vererben, beträgt nur noch 2,7 Prozentpunkte. In Ballungsräumen ist die Offenheit insgesamt am größten – ein Hinweis darauf, dass urbane Lebensstile und
zivilgesellschaftliches Engagement sich gegenseitig begünstigen. Interessant ist auch, dass die Bereitschaft bei evangelisch geprägten Menschen mit 22,4, Prozent um 7,7 Prozentpunkte höher liegt als bei Katholiken mit 17 Prozent.

Ein wachsendes Potenzial für das Gemeinwohl

Die Daten des Spendenmonitors belegen: Das gemeinnützige Testament entwickelt sich zu einem bedeutenden Instrument der Zivilgesellschaft. Wer keine direkten Erben hat oder über sein gesetzliches Erbe hinauswirken möchte, findet im Testament für den guten Zweck eine wirkungsvolle Option – für sich selbst und für kommende Generationen.

 


Veröffentlicht am: 22.04.2026

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2026 by genussmaenner.de. Alle Rechte vorbehalten.