
Gestern demonstrierten Behinderte für ihre Rechte, die die Bundesregierung beschneiden will. Doch an wen denkt man, wenn man von Behinderten redet? Man denkt sicherlich zuerst an die Rollstuhlfahrer, an die, die man als mobilitätseingeschränkt gelten, wahrscheinlich noch an sehschwache und blinde Menschen.
Doch das ist nur ein Teil, wenn auch ein sichtbarer Teil der Behinderten. Vergessen werden viel zu oft die an Krebs erkrankten mit einem Behindertenausweis. Den bekommt man wie ich auch bei Gleichgewichtsstörungen, aber auch bei vielen anderen Erkrankungen. Die kommen aber weder bei der Politik, aber auch in vielen Behindertenverbänden so gut wie gar nicht vor. Menschen wie ich mit Gleichgewichtsstörungen und fehlendem Lungenflügel fallen durch fast jedes Raster und das geht vielen so, die ohne Rollstuhl und Blindenstock durchs Leben kommen.
Wenn all diese Behinderten ebenso auf Hilfe, auf Hilfsmittel pochen, dafür demonstrieren würden, dann wären sehr schnell alle Sondervermögen der Bundesregierung aufgebraucht. Doch es wäre zumindest sinnvoll, alle Arten der Behinderung in Planungen, aber auch in Forderungen von Betroffenenseite einzubeziehen. Doch da befürchtet man wohl den Verlust der eigenen Wichtigkeit, das Teilen von Mitteln. Behinderte sind eben auch nur Menschen.
Unbehindert frühstücke ich jetzt mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Gisela, Silke, Notker, Helga
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Behindert?!
… nicht nur im Rollstuhl
Veröffentlicht am: 07.05.2026
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