
Endlich konnte ich Karten für Verdis „Nabucco“ am Staatstheater Cottbus ergattern. Klar spielt man hier die Oper um König Nebukadnezar, das Königreich Juda und den zerstörten Jerusalemer Tempel nicht in der klassischen Version. Auf dem Spielplan steht nicht weniger als die Uraufführung der Cottbuser Version.
Im Programmheft hieß es dazu: „Der Regisseur Armin Petras verlegt das antike Drama in die sibirische Stadt Norilsk und erhebt damit eine der weltweit kältesten und schmutzigsten Städte zum Schauplatz.“ Das war aber eher der äußerliche Rahmen. Wirklich überzeugend war das Ensemble – was für Stimmen. Trotz der modernen Variante der Verdi-Oper – gesungen in Originalsprache – verließ wohl niemand zur Pause Deutschlands schönstes Jugendstiltheater. Warum auch, alle auf der Bühne überzeugten in dem auch aktuell sehr spannenden Stück.
Klar findet man hier und da etwas kritisches. Mir wurde zu viel mit direktem Blick auf den phantastischen Dirigenten gesungen und der berühmte Gefangenenchor war toll gesungen – aber warum so statisch.
Doch das ändert nichts daran: „Nabucco“ am Staatstheater Cottbus ist ein Highlight des Opernjahres 2026 – und das für einen Ticketpreis von maximal 32,00 Euro.
Was meinen Sie, worüber die Beste Frau der Welt und ich beim Frühstück schwärmen werden?
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Johann Nepomuk, Adolf
Foto: Bernd Schönberger
Morgengruß von Helmut Harff: Begeisterung in Cottbus
… nicht nur beim Gefangenenchor
Veröffentlicht am: 16.05.2026
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