
Unser aller Kanzler Merz kennt sich aus und tut gaaaanz viel für die deutsche Wirtschaft. Ganz besonders am Herzen liegt ihm die heimische Autoindustrie, die, die zwischen Flensburg und dem Allgäu Autos zusammenschrauben lässt.
Da passt es ins Bild, dass Herr Kanzler vieles abschaffen will, aber ganz und gar nicht das sogenannte Dienstwagenprivileg. Das erlaubt steuerlich begünstigt die private Nutzung von Dienstwagen. Dass davon leitende Mitarbeiter eher als die Putzkollone profitiert, ficht den Kanzler wohl nicht an. Ihm geht es ja um die deutsche Automobilindustrie. Aus seiner Sicht profitiert die ja vom Dienstwagenprivileg.
Hallo, wie bitte? Ich habe mich mal bei uns im Golfclub umgehört. Da profitieren viele vom Dienstwagenprivileg, aber auch die deutschen Autobauer? Nein, die unrepräsentative Umfrage ergab, dass kaum einer – genauer zwei – ein deutsches Modell fahren. Das sind zwei Tesla, die ja um die Ecke gebaut werden.
Wie gesagt, das war nur ein kleiner Test, doch er zeigt eine Tendenz auf. Man kann gut vom Dienstwagenprivileg profitieren, man braucht dann auch kein privates Auto mehr. Den deutschen Autobauern hilft das augenscheinlich nicht.
Leider gibt es kein Dienstfrühstücksprivileg. So genieße ich mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt ohne Unterstützung des Kanzlers.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Knud, Engelbert, Raphael, Sascha
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Dienstwagenprivileg
… nur für deutsche Autos?
Veröffentlicht am: 16.07.2026
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