
Nun will man die armen Kinder sogar im Land des Internets genau davor schützen. Gut, die Kinder können nächtelang in Opas Garage am nächten Milliarden-Dollar-Unternehmen basteln, sie können stundenlang in der Kirche oder auf dem Schießstand zubringen, aber bitte nicht im Internet surfen. Das ist gottlos, unamerikanisch und schadet den lieben Kleinen.
Nun gut, bei uns feiert kaum ein Minderjähriger seinem 10. Geburtstag auf dem Schießstand, die Kirchentüren sind auch zumeist fest verschlossen und doch ist das Internet für alle unter 18 Teufelszeug. Davor muss man sie bewahren wie um 1900 vor dem Anblick eines nackten Frauenbeins. Ja, das Internet ist einfach nur schlimm. Wer glaubt eigentlich diesen Unsinn? Sind Bücher per se schlecht, sind das Dinge, die man einfach so verbieten muss, nur weil es auch katastrophale Inhalte gibt – von Porno bis zur Mao-Bibel?
Was passiert, wenn man den Kindern den Internetzugang versagt? Die kommen aus der Schule, aus der Lehre und haben null Ahnung von KI, die müssen sich dann von ihren Großeltern erklären lassen, wie man eine APP oder was es dann auch immer gibt, zu installieren ist. Ist es das, was man mit Blick auf Kinder und Internet will? Dann kann man ja – wie in anderen Teilen der Welt – die Schule nach der sechsten Klasse beenden. Wer kluge Kinder will, braucht auch im Internet fitte Kinder – immer und überall.
Ich brauche jetzt mein Frühstück der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Augustin, Adelinde, Aline, Vivian
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Ick wundere mir über jarnischt mehr
… oder doch?
Veröffentlicht am: 27.08.2026
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