
Jedes Jahr wird es mit Spannung erwartet – das Unwort des Jahres. Für das Vorjahr machte „Sondervermögen“ das Rennen. Für mich eine sehr gute Entscheidung. Der Begriff sei manipulativ und irreführend, kritisierte die Unwort-Jury in Marburg.
Wenn man ließt, dass zum Unwort des Jahres Begriffe und Formulierungen ausgewählt werden, die gegen die Prinzipien der Menschenwürde oder Demokratie verstoßen, die gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder die euphemistisch, verschleiernd oder irreführend sind, dann ist die Wahl eine saftige Klatsche für Bundeskanzler Friedrich Merz.
Doch damit nicht genug, auch die gesamte Regierung und die sie tragenden Parteien wurden mit der Wahl von „Zustrombegrenzungsgesetz“ auf Platz zwei der Wahl zum Unwort des Jahres geohrfeigt.
Was bedeutet es für Regierende, wenn gleich zwei ihrer Lieblingsbergriffe mit der Wahl zum Unwort des Jahres „ausgezeichnet“ werden. Mehr „Ehre“ kann sich eine Regierung gar nicht verdienen. Leider wird es wohl nicht zu einem Umdenken bei der Bezeichnung von Megaschulden und Abschottung führen.
Mein Wort des Jahres ist „Frühstück mit der Besten Frau der Welt“.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Rainer, Felix, Engelmar
Ich wünsche Ihnen einen genussvolles Frühstück.
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Sondervermögen
... zurecht das Unwort des Jahres
Veröffentlicht am: 14.01.2026
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