
Wenn es in Florenz etwas mehr als Lederwarengeschäfte gibt, so sind es zumindest in der historischen Altstadt die gastlichen Stätten. Ich will heute mal all die süßen Köstlichkeiten vergessen. Wobei, vergessen kann ich die nicht, denn die sind sooo lecker, dass jeder das Kalorien zählen völlig vergisst.

Nicht vergessen kann ich den Blick in die vielen Gaststätten, in denen Rindfleisch in Kühlschränken reift. Bei vielen reift auch der Wille, ein Bistecca alla Fiorentina zu probieren. Wobei so ein gut abgehangenes T-Bone-Steak ist ein wahrer Gigant, denn in der Regel wiegt so ein Stück Fleisch mindestens 1,5 Kilo. Da wundert es nicht, dass sich dieses Gericht gern eine ganze Gruppe teilt. Mein Bistecca alla Fiorentina hatte allerdings „nur“ 500 Gramm.

Da blieb kein Platz mehr für eine Ribollita, einen klassischen Florentiner Gemüseeintopf. Wen Kutteln nicht abschrecken, dem sei als Alternative ein Streetfood-Sandwich Lampredotto empfohlen, das man an jeder Straßenecke bekommt.
Schon etwas mehr suchen muss man nach meinem absolutem Lieblingsgericht: Spagetti mit Trüffel. Im Vergleich zum Bistecca alla Fiorentina ist das eine Vorspeise, nur beim Preis nehmen sich beide nichts. Überhaupt ist ein Abendessen mit Weinbegleitung nur selten für deutlich unter 50 Euro zu bekommen.
Da ist mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt deutlich preiswerter.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Josef, Josefa, Josefine
Fotos: eigen
Morgengruß von Helmut Harff: Florenz – die Genusshauptstadt
Vorsicht vor Kalorienfallen
Veröffentlicht am: 19.03.2026
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