Startseite  

01.10.2022

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Umfrage zu Bahnübergängen

Minderheit fährt über Gleise ohne zu schauen



Expertinnen und Experten schätzen, dass jeder vierte Verkehrsunfall auf einem Bahnübergang tödlich endet. Trotz der Gefahr sind viele Autofahrende unaufmerksam, wenn sie auf Bahnübergänge zufahren und halten die Sicherheitsregeln nicht ein.

Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage von AutoScout24 und Innofact unter 1.003 Autohalterinnen und Autohaltern in Deutschland*. Demnach verlässt sich jede/r vierte Fahrende bei beschrankten Bahnhöfen ausschließlich auf die technischen Warnsysteme, anstatt zusätzlich selbst zu überprüfen, ob sich tatsächlich kein Schienenfahrzeug nähert. Bei unbeschrankten Bahnübergängen geben drei von hundert Befragten an, im Regelfall mit unverminderter Geschwindigkeit über die Gleise zu fahren. Die Umfrage beinhaltet auch Kritik an den baulichen Gegebenheiten. So geben 3 Prozent der Befragten an, aufgrund von schlechten Sichtverhältnissen nicht auf die Gleise zu schauen.  

In der Fahrschule lernt man, dass Züge immer Vorfahrt haben – das Andreaskreuz weist darauf hin. Aus diesem Grund sollen Autofahrende, die sich einem Bahnübergang nähern, ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen. Erst wenn sie sicher sind, dass sich kein Schienenfahrzeug nähert, sollen sie selbst zügig über die Gleise fahren. Dieses Verhalten gilt nicht nur für unbeschrankte Übergänge, sondern auch für beschrankte, denn technische Systeme können ausfallen. Die gute Nachricht: Die Mehrheit der Autohalterinnen und Autohalter hält sich an diese Regeln – das beteuern laut AutoScout24-Umfrage 65 Prozent der Fahrenden beim Blick auf einen unbeschrankten und immerhin 51 Prozent, wenn es um einen beschrankten Übergang geht.  

Jede/r Vierte verlässt sich ausschließlich auf Schranken
Auf der anderen Seite räumen 25 Prozent der Befragten ein, dass sie sich bei beschrankten Bahnübergängen im Regelfall auf die technischen Systeme verlassen: Wenn die Schranken oben sind und kein rotes Signal in Sicht ist, fahren sie mit unverminderter Geschwindigkeit weiter. Immerhin noch 3 Prozent der Fahrenden geben an, bei unbeschrankten Bahnübergängen einfach mit unverminderter Geschwindigkeit weiterzufahren. Ihr Motto: „Es ist noch immer gutgegangen“.   

Schlechte Sicht auf Gleise


Einige Befragte machen ihr Verhalten bei Bahnübergängen auch von äußeren Faktoren abhängig. So sagen 3 Prozent: „Wenn ich Zeit habe, vergewissere ich mich, dass kein Zug kommt; wenn ich es eilig habe, gebe ich Gas und fahre schnell rüber.“ Ebenso viele (3 Prozent) beklagen, dass der Blick auf die Gleise oft uneinsichtig bzw. von Sträuchern versperrt sei, sodass sie manchmal ohne vorheriges Schauen die Gleise überquerten. Und eine/r von hundert Befragten (1 Prozent) sagt sogar: „Ganz ehrlich: Meistens wird mir erst klar, dass da ein Bahnübergang war, wenn ich schon drüber gefahren bin.“   

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 19.08.2022

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2022 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.