
(djd). Der Sohn wohnt 300 Kilometer entfernt, die Enkelin studiert im Ausland, und der Freundeskreis ist über die Jahre kleiner geworden: Für viele ältere Menschen werden persönliche Begegnungen seltener.
Gut jede dritte Person ab 65 Jahren lebte 2025 in Deutschland allein, bei den mindestens 85-Jährigen war es sogar mehr als jede zweite. Das zeigt der im Juni 2026 veröffentlichte Mikrozensus des Statistischen Bundesamts. Allein zu leben bedeutet zwar nicht automatisch, einsam zu sein. Doch je seltener die Familie vorbeischauen kann, desto wichtiger werden andere Wege, in Verbindung zu bleiben.
Videoanruf statt Funkstille
Das Smartphone kann in dieser Hinsicht viel bewirken. Beim Videoanruf, etwa über WhatsApp, sehen Oma und Opa nicht nur, wie groß die Enkel geworden sind. Sie können beim Kindergeburtstag mitsingen, sich das neueste Bild aus der Kita zeigen lassen oder das Rezept für den Sonntagskuchen weitergeben. Fotos und Sprachnachrichten halten den Kontakt auch zwischen den Gesprächen lebendig. Doch gerade den Ältesten fällt der Einstieg in die Technik oft schwer: Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom vom Juni 2026 fühlen sich 60 Prozent der Menschen ab 75 Jahren häufig von digitalen Technologien überfordert, über alle Altersgruppen hinweg ist es ein Drittel. Umso wichtiger ist ein Gerät, das Hürden abbaut, statt neue aufzubauen. Darauf haben sich einige Hersteller wie das österreichische Unternehmen emporia spezialisiert. Seniorengerechte Smartphones verfügen über eine vereinfachte Oberfläche mit großen Bedienfeldern und weitere praktische Extras. Nützlich ist auch eine Displaygarantie gegen Schäden und Glasbruch, wie sie teilweise im Kaufpreis bereits enthalten ist.
Weniger Technikfrust, mehr Nähe
Beim Kauf lohnt sich ein genauer Blick. Große, klar beschriftete Schaltflächen und gut lesbare Schrift erleichtern die Bedienung, ebenso eine aufgeräumte Startseite, auf der die wichtigsten Kontakte mit einem Fingertipp erreichbar sind. Ein klarer, lauter Ton und die Eignung für Hörgeräte machen Gespräche angenehmer. Eine Notruftaste gibt zusätzliche Sicherheit, weil sie im Ernstfall Angehörige alarmiert. Regelmäßige Sicherheitsupdates schützen außerdem vor Betrügern. Für alle, die selbst weiterlernen möchten, gibt es Schritt-für-Schritt-Anleitungen rund um Smartphone und Apps etwa unter www.emporiamobile.com. Behilflich können zudem die Familienmitglieder sein: Wenn Kinder oder Enkel die Kontakte einrichten und den ersten Videoanruf gemeinsam üben, ist die größte Hürde schnell genommen.
Foto: djd/emporia Telecom/MecGreenie
Oma ist nur einen Anruf entfernt
Gut jede dritte Person ab 65 lebt allein: Smartphones fördern soziale Kontakte
Veröffentlicht am: 02.11.2026
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