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Einmal auffüllen, bitte

Mit frischer Erde lassen sich ältere Hochbeete reaktivieren



(djd). So angenehm und rückenschonend das Gärtnern im Hochbeet auch ist: Nach einigen Saisons braucht selbst ein gut gefülltes Beet wieder etwas Zuwendung. Denn im Inneren arbeitet es stetig – die Schichten geben nach und verändern so Jahr für Jahr den Aufbau. 

Grobe Anteile verrotten, Feinteile rutschen nach, Regen und Gießwasser verdichten die Befüllung. Das Zusammensacken ist somit ein ganz natürlicher Vorgang. Damit das Hochbeet weiterhin fruchtbar bleibt, ist spätestens nach drei bis vier Jahren das Nachfüllen mit geeigneter Pflanzerde sinnvoll.

Der richtige Zeitpunkt zum Auffüllen


Frische Erde schafft die Grundlage für ein weiterhin starkes Wachstum von Gemüse und Kräutern. Zum Auffüllen bietet sich vor allem ein Zeitraum besonders gut an: „Im Frühjahr vor der Hauptbepflanzung lässt sich das Hochbeet gleich so vorbereiten, dass die neue Saison mit lockerer, nährstoffreicher Pflanzerde startet“, erklärt Dipl. Gartenbauingenieur und Compo-Experte Werner Peitzmann. Die Sommermonate eignen sich eher zum Auffüllen kleinerer Mengen, beispielsweise wenn sich Mulden bilden oder Wurzeln freiliegen sollten. Wichtig ist in jedem Fall die Auswahl eines geeigneten, nährstoffreichen Substrats. Als dritte, oberste Schicht im Hochbeet eignet sich beispielsweise die Compo Bio Hochbeeterde torffrei, da sie eine lockere Struktur aufweist und gut auf starkzehrende Gemüse- und Obstpflanzen abgestimmt ist. Mit ihren Wasserführungs- und Wasserhalteeigenschaften sowie einem hoch konzentrierten Naturdünger-Mix mit sehr hohem Humusanteil versorgt die Erde Pflanzen bis zu fünf Wochen zuverlässig mit Nährstoffen.

Geeignete Gemüsearten auswählen

Beim Auffüllen des Hochbeets kommt es außerdem auf die richtige Menge an. Gut zehn bis 20 Zentimeter sollte die oberste Schicht betragen. Dabei sollten es Gartenbesitzerinnen und -besitzer aber nicht übertreiben: Ein kleiner Rand bis zur Oberkante des Hochbeets hilft, Wasser zu halten, und verhindert, dass Erde bei Starkregen oder beim Gießen weggeschwemmt wird.

Ein weiterer Tipp: Mit der frischen Erde gelangt zugleich neue Energie ins Beet. Das sollten Freizeitgärtnernde bei der Auswahl der Bepflanzung berücksichtigen, ergänzt Werner Peitzmann: „Um die frischen Nährstoffe optimal zu verwerten, empfehlen sich zunächst Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf.“ Dazu gehören zum Beispiel starkzehrende Gemüsearten wie Tomaten, Zucchini und Paprika, aber auch Obstpflanzen wie Erdbeeren.

Foto: djd/Compo/Witte Wattendorff

 


Veröffentlicht am: 10.03.2026

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