
(djd). Sie gilt als kapriziös, anspruchsvoll, fast ein wenig divenhaft. Dennoch oder gerade deshalb darf die Rose als „Königin der Blumen“ in kaum einem gepflegten Garten fehlen.
Viele Freizeitgärtnerinnen und -gärtner mussten bereits Erfahrungen damit machen, wie empfindlich Rosen auf widrige Umstände reagieren. Ein ungeeigneter Standort, zu viel oder zu wenig Wasser und nicht zuletzt Schädlinge – schon gibt es statt der gewünschten üppigen Blütenpracht vor allem Probleme. Mit etwas Erfahrung und den richtigen Tipps lassen sich die Starallüren der Rosen jedoch besänftigen.
Platz, Sonne und Luft fördern das Rosenwachstum
Ein gesundes Wachstum beginnt mit der Wahl des geeigneten Standorts. Ein sonniger, luftiger Platz, egal ob im Beet oder im Pflanzkübel, ist die halbe Miete. Dazu ist ein tiefgründiger Boden wichtig, denn Rosen sind Tiefwurzler, die sich ihr Wasser gerne aus den unteren Erdschichten holen. Beim Gießen machen Hobbygärtner aber leider oftmals Fehler. „Statt eines täglichen, oberflächlichen Sprühens empfiehlt es sich, seltener, aber dafür durchdringend zu wässern“, sagt der Dipl.-Gartenbauingenieur Werner Peitzmann von der Firma Compo.
Tipp: Niemals über die Blätter gießen, da dies einen Befall mit Pilzkrankheiten begünstigt, sondern das Wasser direkt an den Fuß der Pflanze geben. Auch beim Düngen ist weniger tendenziell mehr: Eine Nährstoffversorgung im Frühjahr und gegebenenfalls eine zweite Gabe nach der Hauptblüte zur Jahresmitte bietet den Pflanzen ausreichend Energie.
Was tun bei Pilzkrankheiten und Schädlingen?
Rosen wünschen sich zudem ausreichend Luft um ihre Blätter. „Wenn sie zu eng stehen und die Pflanzenblätter nach einem Regenguss nicht schnell abtrocknen können, sind Pilzkrankheiten schon fast unvermeidbar“, erklärt Werner Peitzmann weiter. Generell ist die Blumenkönigin anfällig für Echten Mehltau, aber auch für Schädlinge wie Blattläuse. Für Abhilfe mit der Kraft der Natur kann beispielsweise das Compo Rosen Insekten- und Pilz-frei mit einem Wirkstoffkonzept auf Basis von Orangenöl sorgen. Das durch Kaltpressung aus reifen Orangenschalen gewonnene Öl ist das einzige Kombi-Mittel, das gegen Insekten, Pilzkrankheiten und Spinnmilben gleichermaßen wirkt, und das schnell und effektiv: gegen Insekten und Spinnmilben bereits nach 30 Minuten, gegen Pilzkrankheiten wie den Echten Mehltau schon nach 48 Stunden. Da es sich um einen Wirkstoff natürlichen Ursprungs handelt, ist das Mittel nicht bienengefährlich. Erhältlich ist der Pflanzenschutz im Fachhandel, dort gibt es Mittel auf der Basis von Orangenöl auch für Obst und Gemüse sowie ein Produkt gegen den Buchsbaumzünsler.
Foto: djd/Compo/Witte Wattendorff
Die Launen der Blumenkönigin bändigen
Was Rosen brauchen – und wie Pflanzenschutz aus der Natur hilft
Veröffentlicht am: 15.03.2026
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