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Harff trifft: Dr. Nicko – meinen Zahnarzt (Teil 1)

Trau ich mich oder nicht

Dr. Nicko, ein weit über die Lausitzstadt Weißwasser hin bekannter Zahnarzt, habe ich erst vor Kurzem kennen gelernt. Ich wollte von ihm einen Heil-und Kostenplan für eine endgültige Versorgung meines Unterkiefers in Ungarn. Ich traf in ihm einen sehr erfahrenen Implantologen und ging mit mehr Fragen im Kopf, als ich vor meinem ersten Besuch hatte.

Was lag näher als das Unangenehme mit den Nützlichen zu verbinden und den Praxischef um ein Interview zu bieten.

Dr. Nicko, was sich wohl viele Patienten auf dem Zahnarztstuhl fragen ist, ob der Zahnarzt selber gern dort sitzt. Gehen Sie gern zum Zahnarzt?
Dr. Nicko:
Nein, ich gehe nicht gern zum Zahnarzt. Wenn dann hier in der Praxis. Da kenne ich die Kollegen.

Das wundert mich irgendwie nicht. Doch kommen wir zu dem, was Ihre Profession ist – das Setzen von Implantaten. Wann macht so ein Schritt eigentlich Sinn?
Dr. Nicko:
So ein Implantat macht schon beim Verlust von nur einem Zahn Sinn, wenn man so eine Brücke vermeiden kann.

Was ist so schlecht an einer Brücke, die hat doch gefühlt jeder irgendwann?
Dr. Nicko:
Es geht mir immer darum, Zähne zu erhalten. Kommt ein Ersatz zum Einsatz, so muss man immer zwei andere Zähne schädigen. Genau das wird mit einem Implantat vermieden, weil ich so die umgebenden Zähne ganz lasse.

Und wie ist das bei größeren Lücken?
Dr. Nicko:
Da ist es nicht wesentlich anders. Wo immer es geht vermeide ich Brücken. Die halten deutlich kürzer als eine Implantatversorgung und schädigen mit ihren Klammern wiederum andere Zähne, wie das ja auch bei Ihnen der Fall ist.

Was passiert da?
Dr. Nicko:
Die Brücke hat eine Hebelwirkung auf die eigenen Zähne, das führt über kurz oder lang zu weiteren Zahnverlusten. Dazu kommt, dass die Brücken immer auf den Knochen drücken, der dann weiter zurück geht.

So schnell geht der Kieferknochen zurück? Man findet den doch noch von Menschen, die schon tausende Jahre tod sind?
Dr. Nicko:
Ja, so ist das leider. Schon der Verlust eines Zahnes führt zum Knochenrückgang. Das ist selbstverständlich ungünstig und wird, so das vorn passiert, als sehr unschön wahrgenommen.

Das passiert bei einem Implantat nicht?
Dr. Nicko:
Nein, da passiert genau das Gegenteil. Implantate führen zum Erhalt der Struktur und verhindern so Folgeschäden.

Wenn sich nun jemand für eine Versorgung mit Implantaten entschieden hat, wie läuft so etwas ab?
Dr. Nicko:
Wer sich zu so einem Schritt entschieden hat, muss sich bei seinem Zahnarzt vorstellen. Der wird ihn dann über die verschiedenen Möglichkeiten und Varianten beraten.

Was, wenn wie in meinem Fall der Zahnarzt nicht der Experte in Sachen Implantate ist?
Dr. Nicko:
Dann kennt der Zahnarzt sicherlich einen erfahrenen Kollegen. So war das ja auch bei Ihnen.

Ab wann kann man davon ausgehen, dass ein Zahnarzt genügend Erfahrungen als Implanteur hat?
Dr. Nicko:
Man sagt, dass ein Arzt mindestens 50 Implantate im Jahr setzen sollte.

Wie viele setzen Sie?
Dr. Nicko:
Das sind so 500 bis 600 jährlich. Seit 2001 kommen da rund 10.000 Implantate zusammen. Beim Knochenaufbau sind das bis 100 jährlich.
 
Dann ist man bei Ihnen also in den besten Händen.
Dr. Nicko:
Schön, wenn Sie das so sehen. Allerdings muss man auch sagen, dass es eine Verlustrate von 3 Prozent gibt. Bei uns liegt diese Rate bei 1,2 Prozent. Sollte so ein Fall auftreten, so bekommt der Patient kostenlos ein neues Implantat gesetzt. Das ist mehr, als der Gesetzgeber vorschreibt.

Fortsetzung folgt!

 


Veröffentlicht am: 22.11.2019

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