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Morgengruß von Helmut Harff: Auf den Hund gekommen

… sind so manche Hunde

Wir Deutsche sind auf den Hund gekommen. Das meine ich auch angesichts des Parteitags von Bündnis90/Die Grünen nicht politisch. Die Einschätzung hat auch nichts mit der Pandemie und dem Umgang der Politik mit ihr zu tun. Es ist einfach so, dass es in Deutschland nach Schätzungen 4 bis 6 Millionen Hunde gibt.

Und doch haben Hunde und die Pandemie so einiges miteinander zu tun. Ich meine nicht die Hunde, die in der Lage sein sollen, C-Viren zu erschnüffeln. Ich meine die Hunde, die in den Zeiten von Fast-Hausarrest vor der totalen Vereinsamung bewahrt haben, die zumindest ihre Besitzer zu etwas Bewegung verholfen haben. Hunde sind so zu einem begehrten und damit sehr knappen Gut, zu einer gesuchten Ware geworden.

Und das ist zumindest ein Grund, warum ich in sehr vielen Fällen mit keinem Hund tauschen möchte. Viel zu viele Menschen vergessen nämlich sehr schnell, dass so ein Hund eben kein Kindersatz, kein Partnerersatz, sondern eben ein Tier ist. Und, so ein Tier hat eben keine menschlichen, sondern tierische Bedürfnisse. Doch ich habe immer wieder den Eindruck, dass das Hundehalter, von mir halb liebevoll, halb spöttisch Hündler genannt, das vergessen. Sie behandeln ihren Vierbeiner eben nicht als Tier, sondern als eine andere Form von Partner. Wobei, die Partner werden häufig nicht so gut wie vermeidlich die Hunde gehalten.

Ja, ich möchte in Deutschland nur in seltenen Fällen mit einem Hund tauschen. Ich stelle mir manchmal vor, wenn die Hunde mal den Spieß umdrehen würden und an die Stelle ihrer Halter, der Hündler, treten würden. Viele Frauchen und Herrchen würden sich sehr wundern, wenn sie anstelle artgerechtes Menschenfutter einen Knochen zu fressen kriegen, wenn sie an Stelle im Bett mit in der Hundehütte schlafen „dürften“. Nein, Hund sein, das ist für die Schwanzwedler auch für die Hunde in meiner Umgebung eher ein Hundeleben, als ein artgerechtes.

Würde ich die Hündler, denen ich jeden Tag begegne, darauf ansprechen, würde wohl so mancher seinen Hund liebend gern von der Leine lassen. Doch was würde passieren? Die Hunde würden schwanzwedelnd um Streicheleinheiten betteln, wenn sie sich überhaupt bewegen. Viel sind dazu schlicht viel zu fett. Ich wundere mich immer wieder darüber, dass Tierschutz für Schweine, Rinder, Hühner und auch Bienen und sogar Mücken, aber kaum für Hunde gilt.

Sind Millionen Hundehalter doch eine viel zu große Zahl von Wählern, als man sich es mit ihnen verderben will? Oder ist es die Hundeindustrie? Schließlich geben die deutschen Hündler im Jahr für ihre Hausgenossen so 5,6 Milliarden Euro aus – ohne die Anschaffungskosten. Und die schwanken für einen Dokö aus dem Tierheim für 150 Euro und einem beliebten Rassehund vom Züchter für 2.000 und mehr Euro.

Ich habe nichts gegen Hunde, ich habe nicht einmal etwas gegen Hündler. Mir gehen nur Leute gegen den Strich, die mit ihrem Vierbeiner so umgehen, wie der das nicht verdient hat. Das auch am heutigen "Tag des Hundes in Deutschland", den wir heute begehen.

Da geht es mir viel, viel besser. Ich darf jeden Morgen mit der Besten Frau der Welt frühstücken. Das nenne ich artgerechte Männerhaltung.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Sonntagsrühstück

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Antonius v.P., Bernhard

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 13.06.2021

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