
Der jüngste öffentliche Auftritt des Präsidenten der Französischen Republik, Emmanuel Macron, mit einer Fliegerbrille aus dem Hause Henry Jullien hat weit mehr ins Licht gerückt als ein modisches Accessoire. Er hat die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit auf die Exzellenz einer außergewöhnlichen Region gelenkt: das Juragebirge historische Wiege der französischen Brillenherstellung und zugleich eine eigenständige touristische Destination.
Seit über zwei Jahrhunderten prägt das Juragebirge ein einzigartiges Know-how, das weltweit Anerkennung findet. Hier wird die Kunst der Brillenfertigung von Generation zu Generation weitergegeben, eingebettet in eine geschützte Naturlandschaft aus dichten Wäldern, verschneiten Hochmulden, Bergseen und charaktervollen Dörfern. Diese enge Verbindung von industriellem Erbe und natürlicher Umgebung bildet die DNA der Region.
Das 1921 gegründete Haus Henry Jullien verkörpert diese Allianz von Tradition und Moderne in besonderer Weise. Seine im Juragebirge entworfenen und gefertigten Brillenfassungen spiegeln einen hohen Qualitätsanspruch wider, der von Zeit, Präzision und der Inspiration durch diese einzigartige Naturlandschaft geprägt ist. Ein handwerkliches Können, das Besucher heute in Museen, Werkstätten, auf thematischen Rundgängen und bei Veranstaltungen rund um die Kunsthandwerke entdecken können.
Über die Industrie hinaus laden die Juraberge zu einem ganzheitlichen touristischen Erlebnis ein: Panorama-Wanderungen, überschaubare Bergstationen, regionale Gastronomie, Thermalangebote, nordische Aktivitäten und sanfte Formen des Reisens. Wer in das Juragebirge kommt, erkundet eine Region, in der man nicht nur Landschaften bewundert, sondern auch versteht, was hier hergestellt wird, und warum genau hier.
Mit der internationalen Ausstrahlung ihrer handwerklichen Kompetenzen bekräftigt das Juragebirge eine klare Ambition: handwerkliche Exzellenz zu einem Motor nachhaltiger touristischer Attraktivität zu machen.
Die Destination „Montagnes du Jura“ (französisches Juragebirge) erstreckt sich von Montbéliard im Nordosten bis südwestlich von Genf. Der Name Jura kommt aus dem Keltischen und bedeutet Waldgegend. Mit 1720 Metern ist der Crêt de la Neige (Departement Ain) der höchste Gipfel. Das Gebiet weist daher keine alpinen Höhen auf, ist aber mit Flüssen, Wasserfällen, Höhlensystemen, tiefen Wäldern und Kerbtälern landschaftlich sehr abwechslungsreich. Besançon mit 117.000 Einwohnern am Rande des Jura wird zur Destination gerechnet. Ansonsten kommen in dem Gebiet neben den Städten Montbéliard, Pontarlier, Lons-le-Saunier und Saint Claude vor allem kleine, traditionelle Bauerndörfer vor. Das Jura-Gebirge ist für seine Traditionen, das Kunsthandwerk und Spezialitäten wie Wurstwaren und Käse, Wein und Absinth bekannt. Das Gebiet kennt sowohl eine touristische Sommersaison als auch im Winter rege touristische Aktivitäten.
Touristische Informationen über Handwerk im Juragebirge gibt es auf Deutsch.
Foto: Alain DOIRE/BFC Tourisme
Macrons Fliegerbrille und Tourismus im Juragebirge
Wenn handwerkliche Exzellenz zur Destination wird
Veröffentlicht am: 25.01.2026
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