(w&p) – Seit mehr als 200 Jahren ist der Name Werzer mit Pörtschach am Wörthersee verbunden. Die Geschichte lässt sich bis 1780 zurückverfolgen, als Franz Jakob Werzer im Gasthaus „Weißes Rössl“ Halt machte.
Zehn Jahre später kaufte er das an der Reichsstraße gelegene Haus, damals eine wichtige Poststation. Aus diesem Anfang entwickelte sich ein Betrieb, der die Sommerfrische am Wörthersee über Generationen mitgeprägt hat. Eine zentrale Figur dieser Geschichte war Anna Werzer, später vielen als „Mama Werzer“ bekannt, die den Betrieb über Jahrzehnte führte und Pörtschach mit Unternehmergeist, Stil und Weitblick prägte.
Gastgeberkultur, die über Generationen gewachsen ist
Das Werzers Hotel Resort Pörtschach ist kein Haus, das sich neu erfinden muss. Vieles von dem, was es heute ausmacht, ist über lange Zeit gewachsen. Der direkte Bezug zum See, die Geschichte des Ortes und ein gewachsenes Selbstverständnis als Gastgeber prägen das Haus bis heute. Dabei geht es nicht um Inszenierung, sondern um Qualität, Kontinuität und eine spürbare Ruhe.
Die Anfänge der Familie Werzer in Pörtschach
Der Name Werzer ist in Pörtschach bereits seit dem 18. Jahrhundert belegt. Schon früh war die Familie eng mit dem Ort und seiner Entwicklung verbunden. Was als landwirtschaftlicher Betrieb und Poststation begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer Adresse für Reisende, die Erholung, Gesellschaft und Natur am See suchten. Die Geschichte des Hauses ist damit eng mit der Geschichte der Sommerfrische am Wörthersee verbunden.
Anna Werzer und ihr Einfluss auf den Ort

Eine prägende Rolle kam Anna Werzer Semmelrock zu. Nach dem frühen Tod ihres Mannes Robert übernahm sie Verantwortung und führte den Betrieb bis 1977 weiter. Sie setzte auf Qualität, auf ein modernes Verständnis von Gastfreundschaft und auf Angebote, die über den klassischen Hotelbetrieb hinausgingen.
Besonders sichtbar wurde das im Tennissport. Anna Werzer machte Tennis in Pörtschach zu einem wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens und gründete die „Anna-Werzer-Gold-Trophy“, ein internationales Turnier, das bis 1972 ausgetragen wurde. Internationale Spitzenspieler kamen an den Wörthersee, und Pörtschach gewann auch über Kärnten hinaus an Bekanntheit.
Das Badehaus als Stück Wörthersee-Geschichte

Bis heute erzählt das WERZERS Badehaus am See von der großen Zeit der Sommerfrische am Wörthersee. Der Bau der damaligen Badeanstalt, des heutigen Badehauses, wurde 1893 in Auftrag gegeben und 1895 als Schwimmschule eröffnet. Das denkmalgeschützte Holzbauwerk gilt als letztes erhaltenes Badehaus seiner Art am Wörthersee und als bedeutendes Zeugnis der historischen Badekultur. Schon damals war es weit mehr als ein Platz zum Baden. Es war Treffpunkt, Bühne des gesellschaftlichen Lebens und ein Ort, an dem sich das Lebensgefühl am See verdichtete. Mit der umfassenden Revitalisierung in den Jahren 2012 und 2013 unter Baumeister Ing. Frömmel wurde dieses historische Erbe behutsam in die Gegenwart geführt. Heute verbindet das letzte historische Wörthersee-Badehaus seine Geschichte mit einem modernen Spa und einer außergewöhnlichen Eventlocation.
Heute: Erste Reihe fußfrei

Wer heute im WERZERS ankommt, erlebt den Wörthersee in erster Reihe fußfrei. Das moderne 4-Sterne-Superior-Hotel in direkter Seelage steht für großzügige Wellnessbereiche, stilvolle Erholung und das besondere Lebensgefühl am Wasser. Kulinarisch erwartet die Gäste eine Alpe-Adria-Küche, in der regionale Produkte auf feine Spezialitäten aus dem Adria-Raum treffen. Gleichzeitig bleibt das Haus jenem Anspruch treu, der es seit langem prägt: Ruhe, Qualität und der See stehen im Mittelpunkt. Dazu zählen das See-Spa im Hotel und im historischen Badehaus, der ganzjährig beheizte Outdoorpool im See sowie Angebote für Bewegung und Erholung – vom Fitnessprogramm bis zur hauseigenen Tennisarena mit Center Court.
Fotos: © Werzers Hotel Resort Pörtschach / Gert Perauer (1)
Die Werzers am Wörthersee
200 Jahre Geschichte
Veröffentlicht am: 17.04.2026
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