
(djd). Kindergeburtstage organisieren, Arzttermine vereinbaren, Hausaufgaben begleiten, den Wocheneinkauf wuppen und nebenbei den Familienalltag koordinieren: Viele Mütter und Väter kennen das Gefühl, ständig an alles denken zu müssen.
Für diese oft unsichtbare Organisationsarbeit gibt es einen eigenen Begriff: „Mental Load“. Gemeint ist die dauerhafte mentale Belastung, die durch Planen, Erinnern und Koordinieren entsteht. Die schulischen Anforderungen an die Kinder erhöhen den Druck zusätzlich und bremsen mache Mütter sogar im Berufsleben aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative bundesweite YouGov-Umfrage unter 1.053 Eltern zwischen 40 und 55 Jahren im Auftrag des Bildungsanbieters Studienkreis.
Verantwortung abgeben
Umso wichtiger ist es, Aufgaben gezielt abzugeben. Schon wenige Veränderungen können helfen, den Kopf wieder etwas freier zu bekommen und Stress zu reduzieren. Saugroboter übernehmen das regelmäßige Staubsaugen im Haushalt und geben damit Zeit frei. Fensterputzer kümmern sich professionell um klaren Durchblick zu Hause, Lieferdienste nehmen den Weg in den Supermarkt ab. Auch innerhalb der Familie kann eine klarere Aufgaben- und Verantwortungsverteilung entlasten. Ein zentraler Punkt ist dabei häufig das Thema Schule. Denn Hausaufgabenbetreuung oder die spezielle Vorbereitung auf Klassenarbeiten führen nicht selten zu Konflikten – insbesondere mit älteren Kindern und Teenagern. Diese Aufgabe an Dritte abzugeben, kann auch innerfamiliäre Streitereien und Machtkämpfe entschärfen. Nachhilfeanbieter wie Studienkreis unterstützen Schülerinnen und Schüler individuell und passen die Förderung an den jeweiligen Lernstand an.
Man muss sich nicht um alles selbst kümmern
Hinzu kommt: Wenn in einzelnen Fächern Lernlücken bestehen, reicht gemeinsames Wiederholen oft nicht aus. Dann kann professionelle Unterstützung helfen, den Stoff strukturiert nachzuholen und neuen Lerndruck aus der Familie herauszunehmen. Für viele Familien bedeutet das nicht nur bessere Lernbedingungen für die Kinder, sondern zugleich eine spürbare Entlastung im Alltag. Und wenn Eltern es dann noch schaffen, mindestens einmal in der Woche ohne schlechtes Gewissen etwas für sich zu tun, ohne auf Kinder und Partner Rücksicht nehmen zu müssen, hilft das ungemein, die Akkus wieder aufzuladen und den verbleibenden Mental Load etwas gelassener in Angriff zu nehmen.
Foto: djd/Studienkreis/Bernd Beuermann
Man denkt nie nur an sich
Wie Eltern den Mental Load im Alltag reduzieren können
Veröffentlicht am: 03.06.2026
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