
(djd). Je abwechslungsreicher eine Landschaft ist, desto mehr Möglichkeiten bietet sie für Bewegung, Erholung und Inspiration. Im oberschwäbischen Alpenvorland mit seinen Hügeln und Tälern, Flüssen und Bächen, Wiesen und Wäldern findet sich ein weites Betätigungsfeld.
Im westlichen Günztal liegt Ottobeuren, ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer, Radfahrer und alle, die sich am liebsten abseits des alpinen Massentourismus aufhalten. Wer hier Urlaub macht, kann in Unterkünften oder im Touristikamt Ottobeuren einen QR-Code scannen und eine digitale Tourenportal-App vier Wochen kostenlos nutzen.
Genussradeln und Blätterrauschen
Kostenlos erhältlich ist zudem die neu aufgelegte Karte „Radeln im Kneippland Unterallgäu“. Darin finden Genussradler, Gravelbiker und alle diejenigen, die schöne Gegenden am liebsten auf zwei Reifen entdecken, 24 Tourenvorschläge, elf Regionalrouten und 13 Fernradwege für unterschiedliche Ansprüche. Weniger Kilometer, dafür ganz viel Blätterrauschen und Vogelgezwitscher findet man beim Waldbaden: Bei dieser ursprünglich aus Japan stammenden Art des achtsamen Waldspaziergangs lässt sich die entschleunigende und entspannende Wirkung der Natur mit allen Sinnen erfahren. Atemübungen, Meditation und leichte Bewegung stehen hier im Vordergrund. Bis Oktober bietet das Touristikamt einmal im Monat geführtes Waldbaden im Ottobeurer Bannwald an, Treffpunkt ist der Parkplatz bei der Sternwarte. Unter www.ottobeuren.de gibt es alle Termine und weitere Inspirationen zum aktiven Naturgenuss.
Kulturstopp auf der „Radrunde Allgäu“
Der 8.700-Einwohner-Ort ist überregional in erster Linie für die Benediktinerabtei mit den Sommerkonzerten in der Basilika bekannt. Musikalische Highlights sowie ein Besuch des Klostermuseums und des Museums für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth laden zum Kulturstopp auf einer der vielen Wander- und Radtouren in der Umgebung ein. Die 16 Kilometer lange „Glücksheimat-Runde“ führt Wandernde unter anderem nach Stephansried und somit in die Heimat des „Wasserdoktors“ Sebastian Kneipp.
Aber auch Radfernwege wie die vom ADFC mit vier Sternen klassifizierte „Radrunde Allgäu“ oder der rund zehn Kilometer lange, familienfreundliche DB-Günztal-Radweg machen es leicht, die Voralpenlandschaft mit ihren vielen Naturschätzen – darunter artenreiche Moore und bizarre Felsformationen – aktiv zu entdecken. Nicht nur für radelnde Familien mit Kindern lohnt sich der Halt beim Adventure-Golfpark mit seinen 18 abwechslungsreichen, bis zu 30 Meter langen Bahnen.
Foto: djd/Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren/Louis Zuchtriegel
Auf leisen Pfaden durchs Alpenvorland
Wandern, Radeln, Waldbaden und Kultur abseits der ausgetretenen Wege
Veröffentlicht am: 18.07.2026
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