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Morgengruß von Helmut Harff: Zur falschen Zeit am falschen Ort

Nur der Schutzengel war pünktlich



Gestern war es fast so weit. Gestern wäre fast mein letzter Tag auf Erden gewesen. Niemand hätte mehr einen Morgengruß geschrieben. Es waren etwa zehn Meter zwischen Leben und Tod. Mein Schutzengel hatte ganz sicher alle Hände voll zu tun.

Was war passiert? Ich fuhr mit dem Rad bei bestem Wetter und Windstille auf einem befestigten Waldweg vom Golfclub nach Hause. Vor mir eine Familie mit Kinderwagen und Hund. Plötzlich ein mächtiger Radau hinter uns. Mein erster Gedanke war: Oh Gott ein Wildschwein. Noch bevor ich halten und mich umdrehen konnte, noch ein Krachen. Etwas Schwarzes lag auf dem Weg. Doch es bewegte sich nicht, war also keine Wildsau. Doch was war das? Das zeigte sich sehr schnell, denn schon wieder krachte es auf den Weg und noch ein mehr als armdicker Ast fiel runter.

Wir, also das Pärchen und ich, standen wie vom Donner gerührt da – was ja wirklich so war – und sahen bestimmt nicht gerade klug aus der Wäsche. Was wenn das den Kinderwagen oder eben mich getroffen hätte? 10 Meter auf dem Rad, das ist nicht mehr als der berühmte Wimpernschlag. Zwei, drei Tritte langsamer und bei mir hätte es eingeschlagen. Das Mindeste wäre wohl eine Fahrt, wenn nicht ein Flug ins Krankenhaus gewesen, wenn das überhaupt noch notwendig gewesen wäre.

Schon erstaunlich, was einem dann so durch den Kopf geht, wenn gerade eben nicht genau zur falschen Zeit am falschen Ort war. Ich kann das gar nicht beschreiben. Bei mir herrschte nur Chaos im Kopf. Gut, dass da das Pärchen war, die schnell ebenso wie ich feststellten, dass unsere Schutzengel da wohl gut zusammen gearbeitet haben. Ja, in so einer Situation glaubt man ziemlich sicher an so etwas wie einen Schutzengel. Wie sonst ist so viel Glück zu erklären, dass man eben nicht erschlagen wurde, einfach weiter machen kann.

Mir ging aber dann auch durch den Kopf, wie schnell so ein Leben, wie schnell mein Leben sich radikal verändern kann oder von jetzt auf sofort zu Ende sein kann. Das Erleben gestern zeigte mir mal wieder, dass man nichts aufschieben sollte, dass man im Jetzt und Hier leben soll. Es erinnerte mich aber auch daran, dass immer etwas unerledigt zurück bleiben wird, dass nicht alle Sehnsüchte gestillt werden können. Und, es erinnerte mich daran, jeden Tag Danke zu sagen, dem Leben und denen, die mit einem Leben.

Das machte ich dann und rief die Beste Frau der Welt an, die sich auch heute  ihr Frühstück im 4-Sterne-Plus-Hotel Tirolerhof in Zell am See schmecken lässt.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben:  Peter u. Paul, Gero

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 29.06.2022

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