
Mal ganz ehrlich, ich habe nie so ganz verstanden, warum die Menschen in Deutschland West mehrheitlich fast gläubig auf die USA geschaut haben. Ja, auch ich mochte Jeans, Kaugummi, Rock and Roll, den RIAS in Berlin und Ami-Schlitten. Doch ich glaubte immer daran, dass die US-Amerikaner eigentlich nur einen lieben – sich.
Nun zeigt sich, dass ich damit nicht falsch lag. Präsident Donald Trump ist nur einer, der das auch laut und deutlich sagt. Von ihm würden wir sicherlich nicht hören: „Ich bin ein Berliner“, wie einst Präsident Kennedy. Er sagt „America first“ und meint das auch. Er pfeift auf alles, was hierzulande als „westliche Werte“ bezeichnet wird.
Nun steht also auch die NATO und damit der Schutz der USA für uns mehr als in Frage. Das macht schon Kopfschmerzen. Erst haben wir mit den Russen gebrochen – nicht erst seit dem Ukrainekrieg. Nun verlassen uns die USA. Wer bleibt uns da als Partner, womöglich sogar als militärischer Partner? Die Kommunisten in China, die Inder mit ihrer so ganz eigenen Kultur, Nordkorea, Israel? Ich sehe da keinen. Wenn überhaupt, dann können wir uns nur selber helfen und das im europäischen Kontext.
Das setzt aber voraus, dass wir von unserem hohen Ross runter kommen, dass wir allen auf Augenhöhe begegnen. Können wir das wirklich?
Was ich kann? Mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt genießen.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Thomas v.C
Ich wünsche Ihnen einen genussvolles Frühstück.
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Bitte helft uns
... jammern jetzt alles Fans von Unkle Sam
Veröffentlicht am: 10.01.2026
Ausdrucken: Artikel drucken
Lesenzeichen: Lesezeichen speichern
Feedback: Mit uns Kontakt aufnehmen
Twitter: Folge uns auf Twitter
Facebook: Teile diesen Beitrag auf Facebook
Hoch: Hoch zum Seitenanfang




