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Warum sind viele Männer mit 26 Jahren noch Jungfrau?

Burak Olgun kennt die Antwort

Laut einer groß angelegten Studie ist jeder achte Mann, der das Alter von 26 Jahren erreicht hat, immer noch Jungfrau und verfügt über keinerlei sexuelle Erfahrungen. Vor allem Männer der Jahrgänge 1989 und 1990 sind besonders davon betroffen, wohingegen frühere Jahrgänge, beispielsweise aus den Sechzigern und Siebzigern, innerhalb dieser Statistik deutlich besser abschneiden.

Doch woran genau liegt das und woher kommt dieses Phänomen? Warum betrifft es ausgerechnet diese Jahrgänge besonders und welche Erklärungsansätze kann man zu Rate ziehen? Die Experten von Alphamen Mentoring haben sich mit diesem Thema ausgiebig beschäftigt und liefern allen Interessierten im folgenden Gastbeitrag interessante und fundierte Informationen rund um dieses Thema.

Männliche Teenager im 21. Jahrhundert


Vor allem seit der Jahrtausendwende sind pornographische Inhalte immer und überall verfügbar und setzen die männlichen Teenager zunehmend unter Druck. In einer Gesellschaft, in der innerhalb der Popkultur, Medien und Filmwelt zunehmend auf ein stereotypisches Bild von Männlichkeit gesetzt wird und den Jugendlichen tagtäglich vor Augen geführt wird, wie ein echter Mann zu sein hat, steigt der Druck und die vermeintliche Erwartungshaltung. Sexuelle Inhalten sind nahezu omnipräsent,  (halb-)nackte Menschen räkeln sich nahezu in jedem zweiten Werbespot oder auf großflächigen Plakatwänden in den Innenstädten. Auch die steigende Beliebtheit von Social Media-Plattformen erhöht den Druck, zu der Schicht der Attraktiven zu gehören.

Ängste und erste Ablehnung

Dadurch sind nicht nur Lust und Verlangen entstanden, sondern gleichermaßen auch Ängste und Sorgen. Bin ich attraktiv genug als Mann? Ist mein Penis groß genug und kann er mithalten? Kann ich eine Frau beim Sex glücklich machen und ihr das geben, den sie will? Alle diese Fragen begleiten einen heranwachsenden Mann und prägen sein Handeln und Tun, solange er noch ein unerfahrener Teenager ist und sein Erwachsenwerden im Zusammenhang der unter Punkt eins beschriebenen Vorgänge in den Griff bekommen muss. Pornos mit Darstellern, die eine Frau über eine halbe Stunde penetrieren und einen Penis mit Mindestmaß ab 20 Zentimetern Länge zur Schau stellen, erwecken ein völlig falsches Frauenbild bei den Teenagern und lassen sie von einer komplett falschen Realität ausgehen. Stellen diese dann beim ersten echten Kontakt mit Mädchen eine Diskrepanz zwischen Realität und dem bisher vorhandenen Verständnis fest, werden die Fragezeichen bei einigen von ihnen nur noch größer und verunsichern die Jungs weiter.

Der Teufelskreis entsteht

Wer dieses Bild aber schnell korrigieren kann, kommt auf Anhieb gut an bei den Frauen und kann sich schnell etablieren und sein Selbstwertgefühl stärken. Wer weniger Erfolg hat, kommt schnell ins Grübeln und kann durch weitere negative Erfahrungen immer mehr von der Frauenwelt entfernen. Da man pornographische Inhalte auch schnell und anonym im Internet alleine konsumieren kann, wenden sich viele Enttäuschte diesem Genre zu und verspüren mitunter gar nicht mehr das Bedürfnis, sich in der echten Welt einer Erfahrung zu stellen - man könnte ja erneut eine Ablehnung erfahren und wieder abgewiesen werden. So hart es klingt, aber bei der Masturbation vor dem heimischen Rechner kann ja erstmal nichts schief gehen. So entsteht ein allmählicher Teufelskreis, der in seiner Dynamik immer weiter an Fahrt aufnimmt und die Jugendlichen bis ins junge Erwachsenenalter hinein von der eigentlichen Erfahrung der Sexualität fernhält.

Der Durchbruch wird immer schwieriger

Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, gewöhnen sich die betroffenen jungen Männer auch schnell an den Umstand, dass sie weitestgehend ohne echten Kontakt zu Frauen leben können. Außerdem wird mit jedem Monat und jedem Jahr, in denen es keine Erfahrungen gibt, die Angst vor einer echten Begegnung immer größer - die Männer entfernen sich gefühlstechnisch und gesellschaftlich immer weiter von dem Gedanke, selbst sexuell aktiv zu werden und eine Frau in das eigene Liebesleben einzubinden und vor allen Dingen auf ihre Wünsche einzugehen. Die Unsicherheit wächst und die Männer wissen gar nicht mehr, wo sie innerhalb des Geschlechterkampfes wirklich stehen und wie sie eine Frau überhaupt kontaktieren sollen. Je länger man keine Erfahrung sammelt, desto schwieriger wird es eben auch, diesen Umstand einer potenziellen Partnerin zu erklären oder verständlich zu machen. Leider nisten sich diese Gedanken derart ein, dass der Teufelskreis immer schwieriger zu durchbrechen ist und nicht überwunden werden kann. Die Angst vor Ablehnung und Schamgefühlen hemmt und sondert die Betroffenen immer weiter ab.

Der Mann steckt im Käfig

Aus diesen genannten Punkten resultiert entweder häufig ein Verhalten, in dem die Männer sich immer mehr absondern und zum regelrechten Frauenhasser werden. Das andere Extrem ist, dass die Betroffenen große Probleme damit haben, eine Frau abzulehnen, die sich für sie interessiert, aber für die sie keine Liebe empfinden oder noch nicht einmal richtig mögen. Aber um dem jahrelangen Verzicht endlich ein Ende zu bereiten, lassen sie sich auf diese halbgare Beziehung ein. Dies verschlimmert die Problematik nur, weil sie aus dieser Position heraus erst recht nicht die Frau kennenlernen können, mit der eine beiderseits erfüllte Beziehung möglich wäre. Das Scheitern dieser Beziehung als Notlösung ist dann quasi schon vorprogrammiert.

Der Deal mit dem Sex in Zeiten von Social Media

Man könnte meinen, dass Dating-Plattformen für diese gebeutelten Männer doch der Segen schlechthin sein sollten. Doch ein genauer Blick zeigt, dass eher das genaue Gegenteil der Fall ist. Denn die Probleme aus dem Real Life potenzieren sich in der virtuellen Welt nur. Was heißt das? Der Mann, der lange Jungfrau bleibt, ist blind vor der Tatsache, dass Frauen sich mehr nach Aufmerksamkeit sehnen als nach Sex. Bei den Männern ist es genau andersherum. Nun wünschen sich Frauen die Aufmerksamkeit aber nicht von irgendwelchen Männern, sondern von denjenigen, die sie respektieren, zu denen sie aufschauen. Und hier hat derjenige, der aufgrund seiner erfolglosen Vergangenheit wenig vorzuweisen hat, durchweg schlechte Karten. Für Frauen ist es online noch viel einfacher als vorher, die für sie interessanten Männer zu finden, wobei es auf einem ganz anderen Blatt steht, ob diese Männer dann in der Realität überhaupt das halten können, was sie in ihrer Online-Präsenz versprechen.

Ein Fazit: Wer sich in diesem Teufelskreis wiederfindet, muss schon sehr viel Glück haben, um sich aus eigener Kraft daraus wieder befreien zu können. Für diejenigen, die nicht solange warten möchten, gibt es professionelle Mentoring-Programme wie das von Alphamen, wo es darum geht, die Männer innerlich zu stärken, wenn sie es nicht alleine schaffen.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 19.05.2022

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