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„Held der Straße“des Monats September2022: Ronald Oldenburg

Ronald Oldenburg ist „Held der Straße“ des Monats September. Der Automobilclub von Deutschland würdigte damit im Rahmen seiner gleichnamigen Verkehrssicherheitsaktion den engagierten Ersthelfereinsatz des 57-Jährigen aus Mecklenburg-Vorpommern. Er hatte sich um einen verunglückten Motorradfahrer gekümmert.

Ronald Oldenburg war auf der Kreisstraße 58 im Landkreis Ludwigslust-Parchim unterwegs gewesen und befand sich mit seinem zwölfjährigen Enkelkind Jonas auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen. Hinter einer Kurve zwischen Kiekindemark und Stolpe bemerkte der bei der Hamburger U-Bahn angestellte Handwerker dabei auf der Gegenfahrbahn ein brennendes Motorrad. Der 57-Jährige hielt sofort an, schaltete die Warnblinker seines an und eilte zur Unfallstelle, an der Flammen loderten und dichter Rauch aufstieg. Daneben lag der 71 Jahre alte Motorradfahrer mit blutverschmiertem Gesicht unter dem Jethelm. Er hatte die Kontrolle über seine Maschine verloren, war von der Straße auf den Grünstreifen abgekommen und schwer gestürzt.

Ronald Oldenburg, selbst Motorradfahrer sprach den Verunglückten an, der jedoch nicht reagierte. Daraufhin zog der Handwerker den Verunglückten aus dem Gefahrenbereich an eine Böschung in Sicherheit. Danach sicherte er die Unfallstelle ab und setzte den Notruf ab. Das klappte nicht auf Anhieb, denn an der Stelle ist die Netzabdeckung lückenhaft. Das Unfallopfer klagte über Schmerzen in Schulter, Hals und Brustkorb und hatte Atemprobleme. Während Ronald Oldenburg mit ihm sprach, beobachtete der Enkel Jonas das Geschehen vom Auto aus, hatte Angst und weinte. Wenig später explodierte das Motorrad mit lautem Knall und brannte lichterloh.

Viele Autos fuhren vorbei ohne anzuhalten, bis endlich eine Autofahrerin stoppte und ihre Hilfe anbot. Oldenburg sprach weiter mit dem Verletzten und hatte dessen Jacke geöffnet. Als zwei Motorradfahrer anhielten, äußerte der Verletzte den Wunsch, den Helm abzunehmen. Gemeinsam entfernten sie vorsichtig den Jethelm. Während der 71-Jährige sich nach seinem Motorrad erkundigte, trafen die Freiwilligen Feuerwehren Stolpe und Parchim sowie die Polizei ein. Sie löschten das immer noch brennende Motorrad und brachten den Verletzten in das nächste Krankenhaus.

Dank des Eingreifens von Ronald Oldenburg ging der Sturz für den Motorradfahrer glimpflich aus. Einige Tage nach dem Unfall rief der Enkel des 71-Jährigen bei ihm an und bedankte sich: „Ohne Ihre Hilfe hätte es mein Opa wahrscheinlich nicht überstanden.“

Der Automobilclub von Deutschland sucht jeden Monat beherzte Ersthelfer, die durch ihr vorbildliches Verhalten anderen Verkehrsteilnehmern bei Unfällen geholfen haben. Unterstützt wird die Aktion von der Zeitschrift „Auto Straßenverkehr“. (aum)

Foto: Autoren-Union Mobilität/AvD

 


Veröffentlicht am: 07.10.2022

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