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Amundi German Masters powered by VcG 2026 - Tag 1

Deutsche Top-Golferinnen um Harm und Henseleit brillieren zum Auftakt mit Traumrunden



Weltklasse-Auftakt in das Amundi German Masters powered by VcG 2026: Vor begeisterten Fans auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses lieferten sich in Runde eins des einzigen deutschen Turniers auf der Ladies European Tour (LET) die Heim-Favoritinnen Leonie Harm und Esther Henseleit (Foto) ein spektakuläres Duell um die frühe Führung. 


Bis zum Mittag hatte das Duo beeindruckende 16 Birdies auf den anspruchsvollen Kurs gezaubert und damit die Konkurrenz distanziert. Neben Harm und Henseleit gelang es weiteren deutschen Spielerinnen, sich im Leaderboard weit vorne zu platzieren. So liegt Laura Fünfstück bei insgesamt fünf unter Par neben der Dänin Sofie Kibsgaard auf dem geteilten dritten Rang, Helen Briem lauert einen Schlag dahinter (-4, T5), Alexandra Försterling und Chiara Noja teilen sich Position zehn bei drei unter Par.

Harm, 28, die bei der Premiere des Events 2022 einen zweiten Platz belegt hatte, blieb bei windstillen Bedingungen ohne Schlagverlust. „Ich bin natürlich super, super zufrieden, wie das heute gelaufen ist. Ich habe wirklich richtig gute Annäherungen gemacht und kann mich nicht erinnern, schon mal so nah an der Fahne gelegen zu haben, wirklich über alle 18 Löcher hinweg“, sagte Harm, die im 97. Start auf der LET noch auf ihren ersten Titel wartet. „Mein Caddie Tobi hat mir auf den Grüns wirklich sehr geholfen und mir das Selbstbewusstsein gegeben, das ich gebraucht habe. Unterm Strich genieße ich es gerade so sehr, dass mein Golf besser ist, als es die letzten Jahre war – es macht mir einfach so viel Spaß. Und das reicht mir aktuell, um morgens aufzustehen, weiter zu trainieren und besser zu werden."

Henseleit, die nach Platz zehn im vergangenen Jahr bei der Hamburg-Premiere allen Fokus auf ihren ersten Heimsieg setzt, untermauerte ihre Position als Top-Favoritin eindrucksvoll. Nach ihrem Start mit vier Birdies in Folge steuerte sie sich solide in die Spitzengruppe und hat nun alle Chancen auf ihren dritten LET-Sieg. Beide Siege bisher hatte sie in Kenia gefeiert. „Mein Driver war heute richtig gut, ich war eigentlich immer im Fairway, und das konnte ich vor allem auf den kürzeren Löchern ausnutzen“, sagte die Hamburgerin, die 2024 mit ihrer Silbermedaille bei Olympia in Paris für Furore sorgte.

Henseleit und ihren deutschen Kolleginnen half dabei auch die inspirierende Stimmung vor Ort. „Es ist extrem schön zu sehen, wie viele Leute heute Morgen dabei waren und uns unterstützt haben – das Wetter war wirklich nicht gut, und trotzdem war vor allem auf den zweiten Neun jedes Loch vollgepackt mit Zuschauern. Besonders schön waren die vielen jungen Gesichter. Ich glaube, es waren etwa fünf Schulklassen dabei, und es war wirklich cool, so viele Kinder zu sehen.“

Auch Harm zeigte sich begeistert vom vielen Zuspruch während ihrer Runde. Eine Tatsache, die sie auch an den Leistungen der deutschen Golferinnen festmacht. „Wir haben super viele Deutsche hier auf der Tour, und das ist so cool – es macht einfach Spaß zu sehen, wie sich das im Golf Team Germany entwickelt und wir uns gegenseitig unterstützen. Und gerade mit Spielerinnen wie Esther, Helen und Alex, die das Turnier schon gewonnen hat, lohnt sich der Weg auf den Platz für die Fans gleich mehrfach – auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielt.“

Die Aussichten auf besseres Wetter sind durchaus realistisch – ähnliches gilt für einen deutschen Heimsieg beim Amundi German Masters powered by VcG, dem zweiten nach Alexandra Försterling 2024.

Stimmen

Leonie Harm (65, -8):
"Ich bin natürlich super, super zufrieden, wie das heute gelaufen ist. So windstill habe ich hier noch nie gespielt. Ich habe wirklich richtig gute Annäherungen gemacht und kann mich nicht erinnern, schon mal so nah an der Fahne gelegen zu haben, wirklich über alle 18 Löcher hinweg. Wenn man so spielen kann, kann man bedeutend aggressiver auf die Fahnen gehen – und mein Caddie Tobi hat mir auf den Grüns wirklich sehr geholfen und mir das Selbstbewusstsein gegeben, das ich gebraucht habe. Die Putts, die zuletzt nur die Kante geküsst haben, sind heute reingefallen. Mein Putter war wirklich sehr, sehr heiß. So ist Golf manchmal, man muss einfach geduldig bleiben. Unterm Strich genieße ich es gerade sehr, dass mein Golf besser ist als in den letzten Jahren – es macht mir einfach so viel Spaß. Und das reicht mir aktuell, um morgens aufzustehen, weiter zu trainieren und besser zu werden."
„Wir haben super viele Deutsche hier auf der Tour, und das ist so cool – es macht Spaß zu sehen, wie sich das im Golf Team Germany entwickelt und wir uns gegenseitig unterstützen. Und gerade mit Spielerinnen wie Esther, Helen und Alex, die das Turnier schon gewonnen hat, lohnt sich der Weg auf den Platz für die Fans gleich mehrfach – auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielt."


Esther Henseleit (66, -7): "Ich bin sehr gut in den Tag gestartet, direkt mit vier Birdies auf den ersten vier Löchern. Ich weiß nicht, ob mir das schon jemals gelungen ist. Meine Wedges habe ich sehr nah an den Stock geschlagen, und ich habe echt gut geputtet. Auf den zweiten Neun war es etwas durchwachsener, aber insgesamt trotzdem sehr solide – mit ein paar guten Up-and-Downs und am Ende noch dem Birdie auf der Sieben. Mein Driver war heute richtig gut, ich war eigentlich immer im Fairway, und das konnte ich vor allem auf den kürzeren Löchern ausnutzen – auf den ersten Bahnen waren die Wedges absolut der Schlüssel, ich hatte extrem viele kurze Birdie-Chancen. Der Platz ist in richtig gutem Zustand – wenn man bedenkt, dass hier vor zwei Monaten noch Schnee lag, ist das, was die Greenkeeper hier auf die Beine gestellt haben, wirklich beeindruckend. Es ist extrem schön zu sehen, wie viele Leute heute Morgen dabei waren und uns unterstützt haben – das Wetter war wirklich nicht gut, und trotzdem war vor allem auf den zweiten Neun jedes Loch vollgepackt mit Zuschauern. Besonders schön waren die vielen jungen Gesichter – ich glaube, es waren etwa fünf Schulklassen dabei, und es war wirklich cool, so viele Kinder zu sehen. Auch viele Mitglieder aus meinen Heimatclubs und meine Eltern waren da, die mich nicht so oft spielen sehen — das war wirklich schön. Ich freue mich, dass wir Deutschen heute ein bisschen gutes Golf zeigen konnten, und ich bin sehr froh, den Fans bei diesem Wetter so etwas zurückgeben zu dürfen."

Laura Fünfstück (68, -5): "Ich war heute eigentlich ganz happy mit meiner Runde – fünf unter Par ist ein toller Auftakt, auch wenn ich vielleicht ein, zwei Schwünge dabei hatte, mit denen ich nicht ganz zufrieden war. An denen werde ich gleich auf der Range noch arbeiten. Meine Angriffsschläge waren wirklich gut, ich habe mir viele Chancen erspielt und nicht viele Fehler gemacht – der Putter hat heute auch ein paar Schläge gespart. Der Nord Course ist generell sehr anspruchsvoll, aber bei den ruhigen Bedingungen heute war er deutlich spielbarer, und ich bin froh, dass ich das ausnutzen konnte. Toll ist auch, wie viele deutsche Spielerinnen heute vorne mitspielen – wir haben in Deutschland mittlerweile ein wirklich gutes Förderprogramm und viel Unterstützung, das zahlt sich aus. Heimspiele sind natürlich besonders, weil man mit den eigenen Erwartungen und denen aller anderen umgehen muss – aber die Unterstützung der Fans heute war enorm, und ich habe das auf jeder Bahn gespürt."

Helen Briem (69, -4): "Es war eine solide Leistung – ein paar unnötige Bogeys waren dabei, aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Ein guter Start in die Woche. Es gab nicht besonders viel Roll auf den Fairways, dementsprechend war es eher Carry-Golf. Die Grüns haben die Bälle gut gehalten. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. So viele Zuschauer hatten wir dieses Jahr noch nicht. Es ist etwas ganz Besonderes, dass so viele Leute kommen und uns anfeuern. Das ist echt cool."

 


Veröffentlicht am: 15.05.2026

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