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Schlaflos trotz Erschöpfung

Expertentipps für besseren Schlaf in belastenden Phasen



(djd). Krisenmeldungen, Arbeitsdruck, ständige Reizüberflutung durch Smartphone und Medien: Vielen Menschen fällt es schwer, abzuschalten. Stress, innere Unruhe und Schlafprobleme gehören deshalb zu den häufigsten Beschwerden im Alltag. 

„Das Thema begegnet uns in der Apotheke sehr oft – quer durch alle Altersgruppen“
, sagt Linda-Apothekerin Wencke Fink aus Ahlen. Der erste Schritt müsse dabei oft nicht gleich ein Medikament sein, sondern der Blick auf die eigenen Gewohnheiten. 

Gute Schlafbedingungen schaffen

Eine wichtige Rolle spielt die Schlafhygiene. Dazu gehört etwa, abends möglichst wenig Bildschirmzeit einzuplanen, denn das blaue Licht von Smartphone oder Tablet signalisiert dem Körper Wachzeit. Auch ein kühles, dunkles Schlafzimmer ist ratsam. Wenn Stress und innere Unruhe mit den Schlafproblemen einhergehen, können pflanzliche Wirkstoffe unterstützen. „Als wirksam gelten nach Studienlage zum Beispiel Passionsblume, Lavendel, Hopfen, Melisse und Baldrian“, erklärt Fink. Wichtig sei Geduld: Diese Mittel entfalten ihre Wirkung meist erst nach einigen Tagen regelmäßiger Einnahme.

Vorsicht bei bestimmten Wirkstoffen

Mit Vorsicht zu genießen sind Schlafmittel mit stark sedierenden Wirkstoffen, erklärt die Expertin. Sie können zwar kurzfristig helfen, haben aber eine lange Wirkdauer – mit möglicher Müdigkeit am Morgen. Auch Melatonin ist ein häufig diskutiertes Thema. Fink warnt hier vor unkontrollierter Selbstmedikation aus dem Internet. „Die Dosierung und Herkunft solcher Produkte sind oft unklar“, so die Expertin. Zudem könne das Hormon eher beim Einschlafen helfen als beim Durchschlafen. Wichtig ist deshalb der Blick auf den Einzelfall: Werden andere Medikamente eingenommen, liegt eine Schwangerschaft vor oder spielt das Alter eine Rolle, muss das berücksichtigt werden. Dabei kann auch ein Beratungsgespräch in der Apotheke helfen. Eine Apotheke in Wohnortnähe ist beispielsweise über www.linda.de zu finden.

Anti-Sorgen-Trick

Neben Arzneimitteln helfen oft einfache Strategien im Alltag. Wer nachts im Gedankenkarussell feststeckt, kann aufstehen und Sorgen aufschreiben. Ein Zettel mit einer kurzen Liste offener Punkte hilft dabei, die Gedanken aus dem Kopf zu bekommen. Die Notizen bleiben dann auf dem Tisch liegen, um sich davon für die Nacht räumlich zu distanzieren. Auch ausreichend Aktivität am Tag ist wichtig. Gerade ältere Menschen bewegen sich manchmal zu wenig oder sind geistig nicht ausgelastet – dann fehlt abends schlicht die Müdigkeit. Halten Schlafprobleme länger als zwei Wochen an, beeinträchtigen sie die Leistungsfähigkeit am Tag oder treten sie zusammen mit starken psychischen Belastungen auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Foto: djd/Linda/Getty Images/Recep Buyukguzel

 


Veröffentlicht am: 26.03.2026

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