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Vernunft und Verblendung

Kommentar von Peter Schwerdtmann, Auto-Medienportal.Net



Der Ausstieg aus dem Verbrenner muss forciert werden, verlangt heute der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND). Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik des BUND behauptet darin: „Mit immer mehr, immer größeren und oft übermotorisierten Fahrzeugen fährt der Klimaschutz an die Wand.“

Er will CO2-Grenzwerte, die den Verbrennungsmotor abwürgen, um das Ziel von 15 Millionen vollelektrischen Pkw bis 2030 erreichen. Außerdem muss ein Verbrennerverbot her. Fast zeitgleich wiederholte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, ein Gesprächsangebot an diejenigen, die andere Auffassungen haben.

Der VDA stehe für „konstruktiven Austausch mit Fakten und Ideen, mit dem Interesse an gemeinsamen Lösungen“, so Müller in ihrer Pressekonferenz: „Friedlicher Protest“ – sagt sie – „sei ebenso wertvoller Teil der Demokratie wie die Entscheidungsprozesse, die – insbesondere beim Thema Klima – dem Ausgleich aller berechtigten Interessen und der sozialen Ausgestaltung dienen.“

Die eine Seite wird das als unverschämten Versuch verstehen, eine besondere Art von Greenwashing oder Heuchelei zu betreiben. Die andere Seite sieht es eher als einen Versuch, per Dialog die grüne Blase zu durchlöchern und als Angebot an alle, die zuhören und beitragen wollen. Solche verhärtete Gesprächssituationen sind leider schon lange üblich: auf der einen Seite die Verblendeten, auf der anderen Seite diejenigen, die hoffen, der Vernunft einen Weg bahnen zu können.

So scheint die Lage in Sachen BUND heute hoffnungslos: Die Verbrennungsmotoren müssen weg, obwohl nicht die, sondern die fossilen Kraftstoffe das Klima belasten. Der vollelektrische Antrieb muss her, obwohl der das Klima viel weniger entlastet als seine Freunde behaupten. Überhaupt muss die Zahl der Autos runter, obwohl Alternativen für alle noch längst nicht in Sicht sind.

Die Position ist so fest, dass auch handfeste Lösungsvorschläge nicht in die Blase vordringen können, weil die Blase nichts ohne das Problem Auto ist. Ob BUND, Fridays for Future, Deutsche Umwelthilfe oder Transport & Environment – nicht viele aus diesen Kreisen werden sich überzeugen lassen wollen. Dennoch ist es richtig vom VDA, das Angebot der IAA 2021 zu wiederholen und Kooperation anzubieten. Es werden sich hoffentlich genügend Vernünftige mit genügend Verantwortung finden, um nun endlich zusammenzuarbeiten – so ganz ohne Verblendung.

Foto: Auto-Medienportal.Net

 


Veröffentlicht am: 11.02.2022

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