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Wenn einer eine Reise tut - Teil 10

Unterwegs im Carros de cesto

 



Ich habe ja gestern angedeutet, dass wir hier auf Madeira Schlitten gefahren sind. Schlitten fahren auf der Insel des ewigen Frühlings? Einige Leser tippten sich virtuell an die Stirn oder waren der Ansicht, dass der Madeirawein uns zu Kopf gestiegen ist.

Doch so ist das eben nicht. Auf Madeira kann man wirklich Schlitten fahren  - allerdings nicht allein. Die traditionellen Korbschlitten - sie dienten ursprünglich mal zum Holztransport - werden von zwei weiß gekleideten Männern mit Strohhüten, den „Carreiros“, gesteuert, gebremst oder auf bis zu knapp 50 km/h beschleunigt. Das auf einer sehr steilen Asphaltstraße, auf der auch Autos unterwegs sind.

Das Abenteuer beginnt in der Regel mit der Fahrt mit der modernen Gondelseilbahn „Teleférico“ hinauf nach Monte. Die startet mitten in Funchal. Ein Tipp: Wenn Sie anschließend mit dem Korbschlitten hinunterfahren, benötigen Sie nur ein einfaches Ticket für die Funchalbahn. Man sollte erst den Bergpark Jardim Tropical Monte Palace besuchen (den stelle ich demnächst vor). Ängstliche oder kulturell interessierte Gemüter besuchen vor der Schlittenfahrt noch die Wallfahrtskirche ‚Nossa Senhora do Monte’ und genießen auf jeden Fall den Blick aus über 600 Meter Höhe auf Funchal und das Meer.

Nach dem man für zwei Personen 30 Euro bezahlt hat, geht es los im Schlitten. Die Straßen sind teilweise gefühlt so steil, wie eine blaue Skipiste. Das bedeutet viel Arbeit für die Schlittenlenker. Deren Gummisohlen an den Schuhen stammen übrigens von Autoreifen. Sonst würden die auch ohne Schuhe nach 2 Kilometer Strecke ankommen.

Wer den Lenkern des teuersten Nahverkehrsmittel sicherlich nicht nur Madeiras gleich zwei Freuden machen will, der kreischt bei der rasanten Talfahrt und bedankt sich am Ende mit einem nicht zu kleinen Trinkgeld. Das spart man dann, wenn man auf weniger steilen Straßen zu Fuß nach Funchal hinab wandert. Eine Taxifahrt kann schon mal mit über 10 Euro zu Buche schlagen.

Foto: genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 11.02.2022

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