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Wenn einer eine Reise tut - Teil 18

Eine zarte Spezialität



Wenn wir vom Busbahnhof durch Funchal in Richtung Zentrum und Altstadt spazieren, dann sind sie uns aufgefallen, die Frauen - es ist immer nur eine - die bei gutem Wetter in einem Hauseingang der Rua Dr. Fernão de Ornelas sitzen und sticken. Die Frauen sehen nicht aus, als ob sie hier betteln oder ähnliches. Uns haben sie jedenfalls neugierig gemacht.

Die Folge: Wir sahen gestern genauer hin und sprachen die Stickerin an. Sie macht mit ihrer Arbeit vor allem auf ein Geschäft in der ersten Etage aufmerksam, in der es vor allem eines gibt - Stickarbeiten. Die Beste Frau der Welt, in der Welt feiner Textilien groß geworden, war sofort Feuer und Flamme und auch mich interessierte, was bei "Bordal" angeboten wird.

Logisch, es sind Stickereien, ganz besondere und hochwertige Stickereien. Die sind so fein, so toll, dass die Fachfrau kurz daran zweifelte, ob die nicht von einer Maschine gefertigt wurden. Doch es ist reine Handarbeit, die ist wirklich wundervoll.
 
Die Geschichte der Stickerei auf der Insel reicht zurück auf die ersten Kolonisten, beziehungsweise auf die ersten Edelfrauen, die ihre Heime, aber auch die Kirchen mit ihren Stickereien schmückten.  Erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert wurden diese Stickereien auch international bekannt. Verantwortlich dafür waren die englischen Handelsleute, die sich in Funchal niedergelassen hatten und die die Stickereien nach England exportierten.

Heute, so erfuhren wir, sind in der Region rund  30 Stickereiunternehmen aktiv, für die etwa 3000 Stickerinnen - vielfach in Heimarbeit - arbeiten. Die verarbeiten Leinen, natürliche Seide, Organdy und Baumwolle. Ihre Stickereien sind dann echt, wenn sie mit dem Qualitätsetiketts des IVBAM (Institut für Wein, Stickerei und Handwerkskunst aus Madeira) versehen sind. Im "Bordal" findet man vor allem Stücke für den Tisch, das Bett, Badezimmer, und Kinderkleidung. Es gibt aber beispielsweise auch Taschentücher mit einem Monogramm. Schon für so ein Tuch muss man mehr als 10 Euro zahlen, eine große Tischdecke kostet deutlich über 1.000 Euro. Raten Sie mal, was wir als Mitbringsel erworben haben.

Foto: genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 12.03.2022

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