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Wenn einer eine Reise tut - Teil 20

Hochprozentiges Madeira



Madeiras erreichte seine erste wirtschaftliche Bedeutung als Zuckerohrinsel. Schon bald nach seiner ersten Kolonisierung führte man Zuckerohrpflanzen ein. Die Insel wurde so ein wichtiger Standort für die Produktion vom damals sehr begehrten Rohrzucker - und das vor allem dank der Arbeit von Sklaven.


Zuckerrohr war also da - was lag näher, als aus dem das zu machen, was wir noch heute schätzen: Rum. So wurde die Insel auch die des hochprozentigen Getränks. Auch wenn heute nur noch auf 172 Hektar Zuckerohr angebaut wird, gibt es noch zwei Brennereien, in denen  Madeira-Rum produziert wird.

Die Brennerei Engenhos do Norte in Porto da Cruz, einem kleinen Dorf im Nordosten von Madeira, ist heute ein Museum in Betrieb. Sie wurde mit alten Gerätschaften 1927 errichtet. Ihr Wahrzeichen ist ein gerade restaurierter, 26 Meter hoher Schornstein. Den sieht man allerdings erst kurz bevor man die Brennerei im Tal erreicht. Wir mussten uns um den Weg keine Gedanken machen, denn den kannte Pascoal, unser Taxifahrer, aus dem ff.

Leider sind wir nicht zwischen März und Mai - den Erntemonaten des Zuckerrohrs - auf der Insel. Dann kann man nämlich zusehen, wie daraus der überaus leckere aber nicht gerade preiswerte Rum produziert wird. Wirklich alter Rum kann schon mal um die 100 Euro die Flasche kosten. Apropos kosten, kosten kann man den Rum auch vor Ort. Einen Schluck des einfach Rum gibt es umsonst, höhere Qualitäten kosten dann 6 Euro.

Ein Empfehlung ist auch ein "Ponca", der nur mit Madeira-Rum, der eine Stärke von bis zu 60 % haben kann, echt ist. Das Zuckerrohr dient aber auch zur Herstellung von Honig (Mel) und Honigkuchen (Bolo del Mel), die im Shop genau wie der fertig gemixte "Ponca" angeboten werden.

Foto: genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 17.03.2022

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