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Morgengruß von Helmut Harff: Und nun?

Wie weiter mit dem Frauenfußball …



Erst einmal meinen Glückwunsch an die Frauenfußball-Nationalmannschaft zur Vize-Europameisterschaft. Das muss man erst einmal schaffen – Hut ab. Doch gleich etwas Essig in den Wein: Ich bin kein Fan vom Frauenfußball. Nein, nein, das hat nichts mit den Akteurinnen zu tun. Es ist hier wie in andere Sportarten. Männer und Frauen machen eigentlich das Gleiche, aber es ist eben – zumindest für mich beim Fußball – doch etwas anderes.


Nein, Frauenfußball ist nicht schlechter, als wenn sich da 22 Männer um einen Ball streiten. Das können, wie in den vergangenen Wochen zu sehen war, die deutschen Frauen zumindest im europäischen Vergleich sehr gut. Es gibt aber auch einiges, was mir an den Fußballerinnen auf und neben dem Platz deutlich besser gefällt, als bei den Männern. Erstens geht es in den Stadien deutlich friedlicher, deutlich gesitteter, deutlich sportlich fairer als bei den Männern zu. Ich habe noch nichts von weiblichen Hooligans – von Raufboldinnen – gehört. Es wird wohl auch keine Pyrotechnik abgebrannt und von Massenschlägereien abseits des Spiels zwischen den Fans – hier gibt es wohl keine weibliche Form – der einen Damen- gegen die der anderen Damenmannschaft habe ich auch noch nichts gehört. Mir gefällt auch, dass den Frauen in der Regel ein Haargummi genügt, um die Haare „schön zu haben“. Da sind die männlichen Kollegen wesentlich eitler. Überhaupt sind Eitelkeiten bei den Spielerinnen deutlich weniger als bei den Spielern zu beobachten.

Doch ich fragte ja oben, wie es nun hierzulande weiter geht mit dem Frauenfußball. Werden die Stadien, in denen die Frauen kicken ab sofort ähnlich voll sein, wie die der männlichen Kicker? Ich glaube das leider nicht. Nicht, dass man da nicht seinen Spaß hätte. Doch die Fußballfans sind ja schon Fan „ihrer“ Mannschaft, die sind ja schon regelmäßig im Stadion, reisen „ihren“ Mannschaften hinter her. Es wäre also nötig, neue Fans für den Stadionbesuch zu begeistern. Doch das scheint mir schwierig – und das nicht nur beim Frauenfußball. Bei welchen Open-Air-Sportveranstaltungen sieht man schon deutlich mehr Frauen als Männer, wo sieht man ganze weibliche Fan-Gruppen?

Ich würde es toll finden, wenn eben Frauen in Gruppen, Mütter und ihre Kinder, aber auch ganze Familien oder Männer, denen es beim Männerfußball zu heftig zugeht, den Weg zu den Fußballspielen der Frauen finden. Was muss dazu passieren? Man braucht Stars, Namen die jeder kennt, man braucht auch Fußballerinnen in der Werbung, die müssen einfach bekannt sein. Was man wohl nicht braucht, sind Frauenparkplätze, aber vielleicht auch ein anderes gastronomisches Angebot – nicht nur Bier, sondern auch Prosecco. Ich könnte mir auch andere Fan-Artikel als die für die Männer vorstellen. Doch eines ist für mich sicher: Bis sich wenigstens zu den Spitzenspielen in der Frauenfußball-Bundesliga 10.000 oder gar 50.000 Fans im Stadion treffen, wird noch viel Zeit vergehen.

Viel Zeit? Nein, mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt gibt es gleich.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Ignatius, Joseph v. Ar., Herrmann

Foto:
Pixabay

 


Veröffentlicht am: 01.08.2022

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