
(djd). Hochkarätige Ensembles und Dirigenten von Weltrang treten nicht nur in den Konzerthäusern der Metropolen auf. In Ottobeuren, im Allgäuer Alpenvorland zwischen Memmingen, Kaufbeuren und Kempten gelegen, geben sich seit über 75 Jahren international bekannte Orchester die Ehre.
Größen wie Leonard Bernstein, Kent Nagano oder Herbert von Karajan waren hier zu Gast. Die spätbarocke Basilika ist das architektonische Juwel einer der größten Klosteranlagen der Welt. Der prachtvoll ausgestattete Kirchenraum mit 16 Altären, drei Orgeln und einer fast 40 Meter hohen Vierungskuppel bietet einen idealen Klangraum für musikalische Meisterwerke. Zum ersten Mal nach fünfjähriger Renovierungspause finden 2026 auch wieder Konzerte im barocken Kaisersaal der Benediktinerabtei statt.
Drei Highlights in der Basilika
Den Reigen der Ottobeurer Konzerte eröffnet Chefdirigent Sir Simon Rattle am 21. Juni mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Auf dem Programm steht Edward Elgars Oratorium „The Dream of Gerontius“, das den Weg der menschlichen Seele von der Todesstunde bis in die Ewigkeit schildert. Es gehört in England zu den beliebtesten Chorwerken, auf dem europäischen Kontinent ist es dagegen selten zu hören. Zwei Schlüsselwerke von Wolfgang Amadeus Mozart – die weltberühmte Sinfonie g-Moll und das ergreifende Requiem d-Moll – stehen im Mittelpunkt des zweiten Basilikakonzerts am 19. Juli. Es musizieren der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz München unter der Leitung von Hansjörg Albrecht. Auch die Aufführung der 8. Symphonie von Anton Bruckner am 20. September verspricht monumentale Musik in einem imposanten Kirchenraum. Es spielt eines der größten Orchester Deutschlands: das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung seines Chefdirigenten Vladimir Jurowski. Weitere Informationen, Termine und Tickets gibt es unter www.ottobeuren.de, Vorverkaufsstart ist der 16. März.
Von Kammermusik bis Kinderkonzert
Zu den Schauplätzen der Ottobeurer Konzerte gehören außerdem der frisch renovierte Kaisersaal, der größte Repräsentationsraum des einstigen Reichsstifts, sowie das Museum für zeitgenössische Kunst. An beiden Orten treten erstklassige Kammermusikensembles und begabte Nachwuchskünstler wie etwa die Junge Philharmonie Schwaben auf. Das musikalische Spektrum reicht von einer Operngala der Internationalen Meistersinger Akademie am 18. Juli über das Aufeinandertreffen von deutscher Volksmusik und osteuropäischer Folklore bei „Borsch4Breakfast“ am 25. Juli bis zu einer musikalischen Reise für Kinder am 26. September.
Foto: djd/Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren/Stefan Reichel
Weltklasse in der Ottobeurer Basilika
Von Simon Rattle bis Vladimir Jurowski: Hochkarätiges Programm 2026
Veröffentlicht am: 02.03.2026
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