14.09.2026
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▪ Ikonen. Ausgewählte Werke
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Die bekannte Künstlerin Gerhild Wächter schafft mit ihren Scherenschnitten, Objekten und Fotografien eindrucksvolle Kunstwerke nicht nur im sakralen Raum.
Monet, Hodler, Picasso, Taeuber-Arp oder Tinguely: «Ikonen. Ausgewählte Werke der Sammlung» vereint vom 11. September 2026 bis 10. Januar 2027 Werke einiger der bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler aus der Sammlung des Kunsthaus Zürich in einer neuen Präsentation.
Vom »Eifelmädchen« zur preisgekrönten Cartoonistin: Auszeichnungen wie der »Freche Mario«, der »Salzburger Karikaturenpreis« oder der »Deutsche Cartoonpreis« würdigen ihre scharfsinnige Gesellschaftsbeobachtung und nonkonformistische Reflexion der großen Fragen unserer Zeit.
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentiert die erste umfassende Ausstellung des Expressionisten und Mitbegründers des Blauen Reiter Franz Marc (1880–1916) und damit die erste umfangreiche Einzelausstellung zu seinem Werk in einem deutschen Museum seit über 20 Jahren.
Farben, Formen und Strukturen: Unter dem Titel „Spielarten der Abstraktion“ laden fünf renommierte Künstlerinnen und Künstler zu einer gemeinsamen Ausstellung in das historische Ambiente des ehemaligen Wasserturms ein. Die Werkschau verspricht einen spannenden Dialog zwischen unterschiedlichen Techniken und künstlerischen Ansätzen.
Sie fragte nicht um Erlaubnis, sondern nahm sich, was Männer selbstverständlich besaßen: Einfluss und Macht, nicht nur in der Kunst, auch in der Öffentlichkeit.
Das von der Stadt Pulheim initiierte Synagogenprojekt in Pulheim-Stommeln hat seit 1991 im Verlauf seiner 35-jährigen Ausstellungsgeschichte mit zahlreichen künstlerischen Auseinandersetzungen zu einer Kultur der Erinnerung beigetragen und wird regional wie international mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
Viel zu lange war Georg Lührig (1868—1957) ein vergessener Künstler Dresdens. Obwohl in Göttingen geboren, lebte er fast fünf Jahrzehnte an der Elbe und wurde so zu einem „Meister in Dresden“. Zusammen mit Hans Unger, Sascha Schneider, Oskar Zwintscher und Richard Müller brachte er Jugendstil und Symbolismus in eine eigenständige, geheimnisvolle Bildsprache, die heute wiederentdeckt werden kann.
Die Ausstellung „From one hand to another“ bewegt sich zwischen Sprachen, Gesten und weiteren Formen der Kommunikation und fragt danach, wie wir die Welt wahrnehmen, verstehen und miteinander teilen. In den poetisch anmutenden Arbeiten von Marianne Mispelaëre ist das Thema der Sprache zentral.
„Ich stelle mir eine Situation vor, in der mehrere Menschen zusammenstehen und ich eine von ihnen bin. Nacheinander wird jeweils eine Person verdeckt einem elektrischen Reiz ausgesetzt. Da die technische Verbindung für niemanden erkennbar ist, bleibt mir nur, die Gesichtsausdrücke und Reaktionen der anderen zu beobachten, um die betroffene Person zu erkennen“, erklärt die Künstlerin Ilinca Fechete.
Es gibt Kunstwerke, die den Zeitgeist nicht nur spiegeln, sondern ihn überdauern und prägen. Das macht sie für Sammler besonders spannend, denn sie verlieren nichts von ihrer Kraft – auch dann nicht, wenn Jahrzehnte vergehen.
Die in anderthalb Jahren gemeinsamer Entwicklungsarbeit entstandene Ausstellung zeigt neue Werkserien von 25 Mitgliedern des renommierten Fotograf*innen-Kollektivs OSTKREUZ in Kombination mit ausgewählten historischen Arbeiten, die unmittelbar vor und nach der Wende entstanden sind.
Geschichte endet nicht an einer ehemaligen Grenze – sie lebt in der Landschaft weiter. Die Ausstellung „land in between“ in der Leipziger Galerie KK5 widmet sich ab dem 04. September 2026 dem Grünen Band Thüringen, dem einstigen innerdeutschen „Todesstreifen“, der heute als Naturmonument und bedeutender Biotopverbund gilt.
Willi Baumeister, Oskar Schlemmer und der Architekt und Künstler Franz Krause arbeiteten zwischen 1937 und 1944 für die Wuppertaler Lackfabrik Dr. Kurt Herberts & Co. an Untersuchungen zur Maltechnik.
Die umfassende Herbstausstellung der ALBERTINA zeigt Pablo Picasso und Francis Bacon, zwei der bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, im spannungsvollen Dialog. Picasso war für Bacon ein Vorbild, an dem er sich zeitlebens maß.
Die Werke von Aneta Kajzer und Ilse Henin treten in dieser Ausstellung in einen überraschend engen Dialog – über Generationen hinweg und trotz ihrer unterschiedlichen künstlerischen Ausgangspunkte. Beide Künstlerinnen entwickeln Bildwelten, in denen sich die Grenzen zwischen Mensch, Tier, Natur und Landschaft auflösen.
Am Sonntag, 13. September 2026, lädt das Kunsthaus Zürich von 10 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Im Mittelpunkt steht die Kunst – aber auch all jene Prozesse und Menschen, die dafür sorgen, dass sie im Museum erlebt werden kann.
Als Johann Wolfgang Goethe 1778 zum einzigen Mal in seinem Leben Berlin besuchte, mied er nahezu alle prominenten Künstler und Schriftsteller der Stadt. Einen jedoch, den er besonders verehrte, suchte er gleich zweimal auf: den Illustrator Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726–1801).
Die deutsch-ghanaische Künstlerin Akosua Viktoria Adu-Sanyah (*1990) ist für ihre großformatigen, von Hand entwickelten Farbabzüge bekannt, in denen sie mit manuellen und chemischen Prozessen die Grenzen der Fotografie verschiebt.
„Steina: Playback“ ist die erste Retrospektive von Steina (geb. 1940, Reykjavík, Island) in Deutschland, einer Wegbereiterin der Video- und Medienkunst. Als klassisch ausgebildete Violinistin wandte sie sich Ende der 1960er-Jahre dem Medium Video zu und näherte sich ihm mit musikalischer Sensibilität.
Am 12. August 2026 eröffnete der Hallesche Kunstverein e.V. in seiner „Kleinen Galerie“ eine neue Ausstellung. Gezeigt werden Arbeiten von Michael Bunge.
Manche Ausstellungen entstehen aus Freude auf Neues, andere aus dem Wunsch, Erinnerungen zu bewahren. Unsere kommende Ausstellung „Zwischen Birken und Beton“ ist eine Retrospektive in memoriam für unseren Künstler Robert Schätz, der kürzlich und sehr plötzlich verstorben ist.
Was ist Freund*innenschaft? Was zieht uns zueinander hin? Was verbindet uns? Der aktuelle gesellschaftliche Diskurs dreht sich oft um das, was uns individualisiert, isoliert und als Menschen voneinander trennt. Die Ausstellung Freund*innenschaft ist eine Anregung, dieser Bewegung zu trotzen und stattdessen Affinität – Wesensverwandtschaft, Ähnlichkeit und Anziehung – zu betonen.
Mit Werken von Ellinor Aurora Aasgaard & Zayne Armstrong, Anushka Chkheidze, Aleksandra Domanović, Kein schöner Archiv, Katrin Mayer, Hans Ostapenko, Ziran Sha Pei, Joanna Piotrowska, Neda Saeedi, sakasaka, Silke Schönfeld, Transsolar, UH HUH HER, Driant Zeneli und The Troubadour von Ari Benjamin Meyers in Kooperation mit dem Public Programm der Manifesta 16 Ruhr
Das politische Plakat tritt in Europa erstmals massiv als Propagandaplakat im Ersten Weltkrieg auf. Die Kriegsparteien agieren dabei sehr verschieden. Von sachlich-faktischer Argumentation bis hin zur Lüge und emotionaler Ansprache, ein Spektrum, das sich in den politischen Plakaten der Folgejahre weiterentwickelt.
Veröffentlicht am: 14.09.2026
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