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Morgengruß von Helmut Harff: Altersvorsorge Immobilie

… macht das wirklich Sinn?



Ein Häuschen im Grünen ist was tolles. Man ist sein eigener Herr, am besten auf eigenem Grund und Boden. Man kann – mit sehr vielen Einschränkungen – tun und lassen was man will. Wer so ein Haus oder auch eine Eigentumswohnung hat, zahlt keine Miete mehr.

Das wird vor allen von denen immer wieder ins Feld geführt, die die eigene Immobilie als das probate Mittel gegen Altersarmut, als Altersvorsorge propagieren. Das mag für eine Eigentumswohnung noch zutreffen, denn wenn die nicht mehr zu einem passt, kann man die ja noch vermieten. Allerdings nur dann, wenn man die Wohnung dort gekauft hat, wo eventuell Jahrzehnte später die auch jemand zu vernünftigen Konditionen mieten will. Bis dahin muss die Wohnung abgezahlt, verwaltet und unterhalten werden. Was zumindest zum Teil wegfällt ist die Kaltmiete.

Und wie ist das mit dem Häuschen im Grünen? Das wird in den allermeisten Fällen selber genutzt. Um das zu kaufen oder neu zu bauen, braucht es viel Geld auch viel Eigenkapital. Wer nicht gerade in ganz abgelegen Gegenden wohnen will, braucht wirklich sehr viel Geld, muss erst einmal seinen Eigenanteil, der bei mindestens 15 Prozent liegen soll, ansparen. Das können gut und gern 50.000 Euro sein. Dann ist das Haus aber noch nicht eingerichtet, der Garten nicht gestaltet. Wer das vor seinem 40. Lebensjahr auf die Reihe bekommt, ist schon gut.

Dann kommen die vielleicht 20 Jahre, in denen man den Kredit abzahlen darf. Man ist also 60, wenn das Haus abbezahlt ist – zumindest theoretisch. Denn in dieser Zeit fallen nicht nur die allein zu bezahlenden Betriebskosten an. Da sind noch die zu bildenden Rücklagen für Reparaturen und die laufenden Kosten für den Erhalt von Haus und Garten. Da kommt noch eine beträchtliche Summe zusammen. Dem Gegenüber stehen eben die Vorteile eines eigenen Hauses.

Doch was ist mit der Altersvorsorge, in die man über die Jahre schnell 500.000 oder auch weit mehr Euro gesteckt hat? Wie gesagt, man ist so um die 60 schuldenfrei. Nun kann man das Haus nochmal altersgerecht umbauen und fit für die nächsten 30 Jahre machen. Wem das schuldenfrei gelingt, dem kann man nur gratulieren. Dann hat man ein Haus, das man mit seiner Rente kaum finanzieren kann, das man aber nur mit den Füßen voran verlassen möchte.

Hier liegt der Haken, denn als wirkliche Altersvorsorge zeigt ein Haus nur Wirkung, wenn man es zu Bargeld macht, es verkauft. Doch macht man damit wirklich Gewinn? Kann sein, doch sehr wahrscheinlich ist das nicht. Toll wäre schon, wenn man seinen Einsatz heraus bekommt. Dann hat man schön gewohnt, immer was zu tun gehabt und zum Schluss eine schöne Summe. Sagen wir mal, das sind dann 500.000 Euro – so für die letzten 30 Lebensjahre.  Das sind dann nicht ganz 1.400 Euro pro Monat.

Wer 1999  Gold kaufte, zahlte für eine Feinunze laut Statistika 278,98 US-Dollar. 2023 lag dieser Preis im Schnitt bei 1.943,08 US-Dollar. Dagegen stehen nur die Kosten für ein Bankschließfach.

Goldig ist auch mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Alois, Aloisia, Alban, Ralf

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 21.06.2024

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