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Chips sind das neue Zahnrad

... meint Dr. Holger Klein vom Technologiekonzern ZF



Mit einem um 14 Prozent auf 43,8 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz, einem EBIT von 2,0 Mrd Euro (2021: 1,9 Mrd. Euro) und einer EBIT-Marge von 4,7 Prozent (2021: 5,0 Prozent) hat das Technologieunternehmen ZF Friedrichshafen seine Prognose trotz der Krisenzeiten erreicht.

Doch „auch wenn wir 2022 mit unserer Strategie weiter vorangekommen sind, können wir mit diesem Finanzergebnis nicht zufrieden sein“, erklärte der ZF-Vorstandsvorsitzende Dr. Holger Klein bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Friedrichshafen. Klein führt ZF seit dem 1. Januar 2023.

Mehr Tempo beim Wandel will Klein sehen: „Wir haben ein umfassendes Performance-Programm mit dem Ziel gestartet, Prozesse zu beschleunigen, Entscheidungswege zu vereinfachen und Kostendisziplin zu halten.“ Dazu entwickelt ZF auf der Basis der Strategie mit dem Titel „Next Generation Mobility“ seine Unternehmensstrukturen weiter.

So plant ZF das Unternehmen unter anderem die Zusammenlegung der beiden Divisionen für Pkw-Fahrwerktechnik und Aktive Sicherheitstechnik zu einer neuen und im Markt einzigartigen Division für Fahrwerk-, Lenkungs- und Bremsentechnologie. Klein: „Die neue Division bietet die gesamte Hardware, Software und Elektronik an, um Vertikal-, Längs- und Querdynamik eines Fahrzeugs zu beherrschen.“ Mehr als 14 Milliarden Euro Umsatz soll sie vom Start weg einspielen.

Generell will Klein einige Geschäftsfelder eigenständiger aufstellen, damit sie schneller wachsen und erfolgreicher am Markt agieren können. Außerdem zeigt Klein sich offen, für attraktive Bereiche mit gutem Wachstumspotenzial und hohem Investitionsbedarf externe Kapitalgeber als Partner zuzulassen. Zu diesen Bereichen gehören die Division Passive Sicherheitstechnik, das konventionelle Pkw-Achsengeschäft und das Geschäft mit autonom fahrenden Shuttles.

In allen Bereichen erkennt Klein die Bemühungen des Unternehmens um Nachhaltigkeit und Klimaneutralität in Produktion und Produkt. Als Beispiel berichtet er, ein internationales Team von ZF-Ingenieuren habe es geschafft, die Geräuschemissionen von Windkraftgetrieben für neue Generationen von Großanlagen mit über 140 Metern Rotordurchmesser maßgeblich zu reduzieren. „Damit ist es unserem Team gelungen, Windräder leiser zu machen und so einen wichtigen Beitrag für deren gesellschaftliche Akzeptanz zu leisten“, sagte Holger Klein.

Auch die Windkraftsparte profitiert von der jüngst verkündeten Kooperation von ZF mit dem US-amerikanischen Halbleiterhersteller Wolfspeed. In dessen geplanter Fabrik auf dem Gelände eines stillgelegten Kohlkraftwerks in Ensdorf im Saarland sollen Siliziumkarbid-Halbleiter produziert werden, die auch dazu beitragen, Windkraftanlagen effizienter zu machen.

Hauptsächlich werden die Halbleiter in leistungselektronischen Wandlern in Elektroautos eingesetzt. Sie bieten gegenüber herkömmlichen Produkten auf Siliziumbasis Vorteile wie höhere Effizienz, größere Leistungsdichte und verbesserte Zuverlässigkeit. „Für uns bei ZF ist die Partnerschaft mit Wolfspeed ein wichtiger Schritt in eine Zukunft, in der Autos vor allem elektrisch unterwegs sind“, sagte Vorstandsvorsitzender Klein. „Denn wir sind überzeugt: Chips sind das neue Zahnrad.“ In der E-Mobilität beläuft sich der Auftragsbestand für elektrifizierte Antriebe für Pkw und Nutzfahrzeuge inzwischen auf mehr als 30 Milliarden Euro.

Ausgehend von der seit 2019 schrumpfenden Fahrzeugproduktion erwartet ZF vor dem Hintergrund der Herausforderungen und Unsicherheiten für 2023 mit einem moderaten Wachstum des Konzernumsatzes auf mehr als 45 Milliarden Euro. Dieses Umsatzwachstum soll zu einer bereinigten EBIT-Marge zwischen 4,7 und 5,2 Prozent führen. (aum)

Foto: Autoren-Union Mobilität/ZF

 


Veröffentlicht am: 19.03.2023

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