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Morgengruß von Helmut Harff: Arme Kinder!

Haben wir wirklich so wenig Vertrauen?



Eigentlich ist es der Nachwuchs, der nichts kann, aus dem nichts wird, dem man höchsten zutraut zu versagen, von dem man nichts erwartet. Das sind alles Looser.

Oder, die Kinder sind arm dran, werden getriezt, gemobbt, von Heliokoptereltern fast in den Wahnsinn getrieben, sie müssen funktionieren. Oder, die Kinder sind aufsässig, in der Pubertät eigentlich unerträglich, zocken nur am Computer, saufen, kiffen und haben höchstens Sex im Sinn, haben aber keine Ahnung von der Welt und null bock. Ja, Kinder sind wirklich ein Greul, sind das schlimmste, was einem passieren kann und kosten nicht nur Nerven, sondern kosten auch noch soviel wie ein Einfamilienhaus.

Und nun? Nun wird der Nachwuchs bedauert, weil sie nicht oder nur mit Maske in die Schule gehen dürfen, weil die Politiker sie an den heimischen Rechner zwingen. Man bedauert die schnell wachsenden Typen, weil sie nicht lernen dürfen, weil man ihnen die Perspektiven nimmt.

Doch stimmt das? Ist es nicht auch so, dass es keinen in der virtuellen Klasse gibt, der beim Lernen stört, der seine Klassenkameraden mobbt, abzieht, die Lehrer in den Wahnsinn treibt? Ist es nicht so, dass die, die lernen wollen, das jetzt auch können? Ist es nicht so, dass es kaum eine Ablenkung gibt?

Ich denke, dass wir uns um die Zukunft keine Sorgen machen müssen. Warum? Ich denke an die, die im zweiten Weltkrieg groß geworden sind, die wie mein Vater – Jahrgang 1930 – keinen Schulabschluss machen konnten, teilweise noch im Volkssturm für den „Endsieg“ kämpfen mussten und dann um ihr Überleben kämpften. Keiner hat heute so schlechte Startbedingungen und doch ist aus der Generation unsere Väter und Großväter etwas geworden, haben sie für das Wirtschaftswunder in Deutschland West und für einen kleinen Fortschritt in Deutschland Ost soooo viel getan. Ohne sie wären wir nicht da, wo wir heute sind.

Und nun nenne mir mal bitte einer einen Grund, warum die heutige Jugend nicht mindestens so taff, so toll, so energiegeladen sein sollen wie die Altvordern. Nein, wir werden nicht untergehen, die heute um ihre Rente Bangenden werden sehen, werden erleben, wie toll der heutige Nachwuchs in 20 oder 30 Jahren die Geschicke des Landes bestimmen, wie sie tolle Künstler, Wissenschaftler, Winzer, Autobauer und Lehrer geworden sind. Sie werden ihren Kinder von der Zeit des Virus erzählen und davon, wie das damals war, allein am Rechner und sie werden wohl erklären müssen, was ein PC, was ein Handy ist.

Eines werden sie aber auch dann genau wie ich genießen – ihr Frühstück mit der Besten Frau der Welt. Die wird es nämlich immer geben.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Andreas, Andrea, Volkert, Kerstin

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 30.11.2021

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