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Die aktuellen Gesundheitsnachrichten mit Michael Weyland

Thema heute: Flexibel statt Out-of-the-Box: Wie Boxspringbetten rückenfreundlichen Schlafkomfort bieten



Luxuriöse Optik, angenehme Höhe und ein erholsames Schlafgefühl – auf der Suche nach Schlafqualität und Komfort leisten sich viele Menschen ein Boxspringbett.
 

Der Trend aus Amerika und Skandinavien, bei dem ein fester, gefederter Unterbau die klassische Kombination aus Lattenrost und Bettgestell ersetzt, verspricht ein besonders weiches Liegegefühl für besseren Schlaf. Doch der Eindruck kann täuschen: „Boxspringbetten lassen sich nicht an die individuellen Bedürfnisse des Körpers anpassen. Aus ergonomischer Sicht gibt es bessere Alternativen“, sagt man bei der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Der Verein zertifiziert seit über 30 Jahren rückenfreundliche Produkte aus allen Lebensbereichen mit dem AGR-Gütesiegel.

Der erste Eindruck kann täuschen


Guter Schlaf macht nicht nur wach: Er bringt auch Regeneration, Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit. Das richtige Bett ist dafür maßgeblich entscheidend. Boxspringbetten liegen seit Jahren im Trend, denn sie stehen für Komfort und Luxusgefühl im eigenen Schlafzimmer. Im Unterschied zum gewöhnlichen Bettgestell liegt die Matratze nicht auf einem Lattenrost, sondern auf einem mit Sprungfedern (engl. „boxspring“) gefüllten Unterbau. Optisch sind die Trendbetten, die zunehmend auch jüngere Menschen begeistern, an ihrer Höhe und an der Stoffverkleidung um Rahmen, Matratze und Kopfteil zu erkennen. Beim Probeliegen wirken die gepolsterten Schlafstätten oft angenehm weich. Doch genau das kann langfristig zum Problem werden: „Sinkt der Körper im Liegen zu stark ein, verliert die Wirbelsäule ihre natürliche Doppel-S-Form. Es fehlt die notwendige, punktuelle Unterstützung der Wirbelsäule. Fehlhaltungen und Verspannungen können die Folge sein“. Viele Boxspringbetten lassen sich nur begrenzt an den individuellen Körperbau anpassen. Auch das Schlafklima ist nicht optimal, weil die Stoffummantelung den Luftaustausch in der Matratze verringert, so die AGR.

Individuelle Ergonomie als Schlaf-Trend

Wer ein hohes Bett in Kombination mit ergonomischem Liegekomfort sucht, findet gute Alternativen. „Ein gutes ergonomisches Bett sollte optimal zum eigenen Körper und zu den individuellen Schlafgewohnheiten passen“, sagt man. Als Alternative zum starren Boxspringbett, aber auch zum Kauf einzelner Bett-Elemente wie Lattenrost und Matratze, empfiehlt man ein sogenanntes Bettsystem aus hochbeweglicher Unterfederung mit vielen kleinen „Flügeln“ statt starrer Leisten und einer dazu passenden Matratze, bei dem alle Elemente fein aufeinander abgestimmt sind.

Den kompletten Beitrag können Sie auch nachhören oder downloaden.

 


Veröffentlicht am: 29.05.2026

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