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Für mehr als nur den Feldweg

Walther Wuttke, Autoren-Union Mobilität, testet den Mercedes C-Klasse All-Terrain



Vier Zentimeter können einen entscheidenden Unterschied machen. Im konkreten Fall reicht dieses überschaubare Maß aus, um aus einem klassischen Mercedes-C-Klasse T-Modell einen Geländegänger zu machen. Zielgruppe ist eine Kundschaft, die – aus welchen Gründen auch immer – mit ihrer C-Klasse auch Regionen abseits befestigter Straßen unter die Räder nehmen wollen.



Deshalb hoben die Entwickler in Stuttgart den Kombi als Version All Terrain um besagte vier Zentimeter an, spendierten dem Bestseller rustikale Designelemente wie einen speziellen Kühlergrill, besondere Stoßfänger, einen Unterfahrschutz vorne und hinten sowie matte dunkelgraue Radlaufverkleidungen. Und natürlich den Allradantrieb 4-Matic. Im Innenraum hingegen verzichteten die Entwickler auf übermäßige Umbauarbeiten und beließen es bei der bekannten und gelungenen Gestaltung.



Bei den Antrieben beschränkt sich Mercedes auf zwei Vierzylindermotoren: den Vierzylinder mit 204 PS (150 kW) und integrierten Startergenerator, der die Leistung kurzfristig um 20 PS steigert, und einen Diesel, bei dem die 200 PS (147 kW) dank 48-Volt-Bordnetz ebenfalls im Boost kurzfristig um 15 kW angehoben werden können. Der 1,5 Liter große Benziner ist wie in der „zivilen“ C-Klasse ein mitunter etwas rau klingender Begleiter, beschleunigt aber in sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht wie der Diesel sein maximales Tempo bei 231 km/h.



Auf der Straße verhält sich die C-Klasse All Terrain – nun ja, wie eine C-Klasse ohne All Terrain und zeigt ihre guten Eigenschaften weniger in der Abteilung Sprint, sondern vielmehr im unaufgeregten Dauerlauf ohne Hektik. Also ab ins Gelände, wo sich der serienmäßige Allradantrieb auch durch schwierige Verhältnisse arbeitet. Zwar verspricht Mercedes, dass sich der Kombi seine Offroad-Eigenschaften vor allem im „leichten Gelände“ zeigt, doch, wenn es mal etwas schwieriger wird, kommt die Technik auch damit zurecht. Als Kraftverteilung wählten die Mercedes-Ingenieure die Formel bis zu 45 Prozent vorne und bis zu 55 Prozent an der Hinterachse.

In der Einstellung Offroad wühlt sich der Kombi problemlos über ausgefahrene Feldwege und andere Hindernisse. Mit Offroad Plus und der zugeschalteten Downhill Speed Regulation überwindet die All Terrain C-Klasse auch unangenehme Steigungen und Abfahrten. Der Mensch hinter dem Lenkrad wählt dafür eine Geschwindigkeit bis 15 km/h und den Rest macht das Auto. Jetzt nur nicht auf die Bremse treten, sondern einfach nur lenken. Das können andere Allradler auch, doch bei Mercedes hilft die Technik auch im Rückwärtsgang, wenn die Steigung zu steil ist, und der Rückzug angetreten werden muss. Dank der sich zuschaltenden Rückfahrkamera lässt sich der Allradler problemlos manövrieren.



Vermutlich werden die wenigsten Menschen den All Terrain tatsächlich in unwegsames Gelände steuern, doch dank der Zugkraft von 1,8 Tonnen und der teilelektrischen Anhängerkupplung eignet sich der Kombi zum Beispiel für Zeitgenossen, die einen Pferdeanhänger ziehen und nach dem Ausritt die nasse Wiese problemlos verlassen wollen. Unterwegs hilft das unbedingt empfehlenswerte optionale Head-up-Display. Und natürlich stehen alle Assistenzsysteme der Baureihe auch im All Terrain bereit.

Das Offroad-Vergnügen à la C-Klasse hat allerdings seinen Preis. Für den Benziner wechseln 53.015 Euro den Besitzer, und der Diesel steht mit 55.395 Euro in der Preisliste.

Fotos: Autoren-Union Mobilität/Daimler

 


Veröffentlicht am: 25.11.2021

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