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Ohne Taucheranzug in die Tiefsee

Unterwasserkunst während der Art Basel Miami Beach



Die Kunstszene entdeckt die Unterwasserwelt und das Metaverse: das Underwater Museum of Art (UMA) in Florida, das Museo Subacuático de Arte (MUSA) in Mexiko, das Museo Atlántico in Lanzarote, alles submarine Skulpturenmuseen, mit denen Kunst im Taucheranzug entdeckt werden kann. Der wohl bekannteste Unterwasserkünstler ist Jason deCaires Taylor.


Die Unterwasserwelt hat auch das Schweizer Künstlerduo Sarah Montani und ihr Cousin Joey Montani inspiriert: Sie präsentieren während der Art Basel Miami Beach eine Unterwasserskulptur aus der Tiefsee, welche in erweiterter Realität (Augmented Reality) visualisiert werden kann. Das digitale Werk ist nur digital erlebbar – dafür können alle Besuchende das Kunstwerk mitnehmen. Vernissage ist am 3. Dezember im Art District Wynwood, die Ausstellung dauert bis zum 10. Dezember 2022. Alle Kunstwerke des Künstlerduos sind zudem in der Agora Gallery bis zum 1. Februar 2023 zu sehen.
Die Skulptur in erweiterter Realität vor der Art Basel Miami Beach

Auch Damien Hirst hatte sich von der Unterwasserwelt für sein «Treasures from the Wreck of the Unbelievable» an der Biennale von Venedig inspirieren lassen. Seine Skulpturen standen auf dem Meeresboden, um eine Meeres-Patina zu erhalten. Es musste also selber nicht ins Wasser steigen. Noch bequemer – aber dafür nicht minder eindrücklich – lässt sich die neuartige Kunst von Sarah & Joey Montani erleben: Sie lässt sich einfach auf das Smartphone visualisieren und mitnehmen.

Es ist die letzte Ausstellung in diesem Jahr einer Serie von «sphärischen» Kunstwerken: Diese Kunstwerke des Künstlerduos Montani schwebten an der 16. Skulptura – eine der grössten Skulpturenausstellung im europäischen Raum – über dem Wasser («Metasphären») und an der Swiss Art Expo 2022 über den Wolken («Stratosphären»).

Es war für das Künstlerduo nun naheliegend, auch Kunstwerke für die Unterwasserwelt, die «Abyss-Sphären», zu schaffen. Sie haben sich für die Skulptur vom Tiefsee-Anglerfisch inspiriert, der im Dunkeln leuchtet (Biolumineszenz). «Die Skulptur wirkt organisch, eine Mischung von Pflanze und Tier, es ist nicht ganz klar, was es ist, aber es lebt.», meint der 3D Creator Joey Montani. Das Adergebilde, das die Skulptur umgibt, erinnert an Venen und Arterien des Blutkreislaufes; wobei hier die Verästelung ins Leere greift und nicht in sich geschlossen ist. «Die Skulptur zeigt unsere Vernetzung mit der Mutter Erde und unsere Verbundenheit mit den Meeren. Ohne Wasser kein Leben. Wir machen damit auf die kritische Situation der Weltmeere aufmerksam», sagt Sarah Montani.

«Nicht nur aus künstlerisch-ästhetischer Sicht bietet dieses 'sphärische' Kunstwerk aussergewöhnlichen Kunstgenuss, sondern das gut durchdachte, fundierte Konzept mit hochaktueller Thematik und Aussage ist nicht nur ganz neu, sondern ein Blick in die Zukunft digital-virtueller Kunstformen.», meint Martha Götz M.A., Kunsthistorikerin aus Stuttgart.

Augmented Reality bringt neue Sichtweisen: Die Kunstwerke sind für alle verfügbar, benötigen keinen Ausstellungsort, müssen weder versichert noch verschifft werden. Und sie unterliegen nicht der Schwerkraft: sie können in einer «zero gravity experience» überall hingestellt werden - ohne unterzutauchen.

Sarah Montani lic.iur., Digitalpionierin aus der Schweiz mit langjährigem internationalen Ausstellungsprofil und aussergewöhnlich explorativer, zukunftsorientierter Arbeitsweise, arbeitete für diese Serien mit ihrem Cousin, Joey Montani, 3D Creator zusammen. Die Installationen und Fotos sind von Ashley Hernández, Miami Beach.

Foto: Ashley Hernández

 


Veröffentlicht am: 04.12.2022

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